Oneworld-Mitglieder ohne Qatar: Wird die Allianz kleiner?

Streit in der AllianzQatar Airways droht mit Austritt aus Oneworld

Im Streit mit den amerikanischen Fluglinien werden die Einsätze höher. Die Golfairline Qatar Airways droht wegen Mitglied American mit dem Austritt aus der Oneworld-Allianz

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«Eine Allianz von global führenden Fluggesellschaften - die wie eine Einheit agieren» - so wirbt Oneworld. Doch momentan scheinen Anspruch und Wirklichkeit auseinander zu klaffen. «Wenn eine große Fluggesellschaft, die uns eingeladen hat, Oneworld beizutreten uns daran hindert, in ihrem Land tätig zu sein», wetterte am Mittwoch (11. Juni) Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker dem TV-Sender BCC, «dann brauche ich diese Allianz nicht.»

Die Fluggesellschaft erhöht damit den Einsatz im Streit um Landerechte in den USA. «Ich kann es auch alleine tun», so Al Baker. Man sei schließlich nicht bettelnd zu Oneworld gekommen. «Wir wurden von American Airlines dazu eingeladen» so der Qatar-Chef. Die US-Airlines betreiben derzeit in Washington Lobbyarbeit, damit die Regierung den Golfairlines keine weiteren Zugeständnisse macht. Sie argumentieren mit staatlichen Beihilfen, welche Etihad, Emirates und Qatar erhielten. Diese schlugen zurück und lieferten ebenfalls Zahlen zu Subventionen amerikanischer Airlines.

Oneworld freute sich auf Qatar Airways

Die Ausweitung auf die Allianzfrage ist nun aber eine neue Dimension im Gezänk. Dabei klang es im Oktober 2013 wie eine Ehe, die im Himmel geschlossen wurde. Man sei «begeistert», die einzige Allianz zu sein, die eine Fluggesellschaft vom Persischen Golf als Mitglied habe. Man könne so den Kunden die Vorteile eines globalen Bündnisses und einer Golfairline bieten, hieß es nach dem Beitritt von Qatar Airways. 

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