A320 von Bingo Airways: Der Spaß ist der Airline vergangen.

Polnische Charterairline hat ProblemeBingo Airways fliegt nicht mehr

Die polnische Fluglinie kann die Leasingraten nicht mehr bezahlen. Deshalb stellt sie ihren Betrieb ein. Bald aber will Bingo Airways wieder auferstehen.

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Am 18. Mai 2012 ging es los. Bingo Airways startete in Katowice zum Jungfernflug. Die ersten Passagiere der neu gegründeten polnischen Fluggesellschaft reisten ins ägyptische Badeparadies Hurghada. Der Flug sollte zum Symbol werden für Bingo. Das Management wollte künftig Polen im Auftrag von Reisebüros mit Ägypten, Griechenland, den Kanarischen Inseln, Mallorca, Tunesien und der Türkei verbinden. Dabei sollten für die Reisenden Spaß und guter Service verbunden werden.

Zwei Jahre später ist schluss mit Spaß. Die polnische Aufsichtsbehörde entzog Bingo Airways offenbar die Lizenz, nachdem Leasinggeber der Fluggesellschaft zwei Airbus A320 zurück verlangten. Der Grund für die Maßnahme sind gemäß dem Fachportal Pasazer «chronische Verspätungen bei der Bezahlung der Leasingraten».

Ausschreibung für einen Wet-Lease-Auftrag

Bingo stellte deshalb den Betrieb ein. Die Fluggesellschaft will nun jedoch neues Geld finden und sich neu aufstellen. Bereits in ein paar Wochen werde man wieder abheben, so der Geschäftsführer zu Pasazer. Bingo zählte am Schluss eine Flotte von drei Airbus A320. Vor Kurzem gewann die Fluglinie eine Ausschreibung für einen Wet-Lease-Auftrag für PIA Pakistan International. Der geht nun verloren.

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