Trümmer von MS804: Immer mehr Anzeichen für Feuer an Bord.

Egypt AirPilot von Flug MS804 bekämpfte Feuer an Bord

Die erste Auswertung des Stimmenrekorders an Bord von Flug MS804 zeigt offenbar gemäß einem Medienbericht, dass ein Pilot von Egypt Air sich dem Löschen eines Feuers widmete.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Im Cockpit des Airbus A320 von Egypt Air war man sich offenbar bewusst, dass man in einer heiklen Situation war. Wie die französische Zeitung Le Figaro schreibt, zeigt die erste Auswertung des Stimmenrekorders, dass einer der Piloten von Flug MS804 versuchte, ein Feuer an Bord zu löschen. Man könne Kommandos zur Brandbekämpfung vernehmen, so das Blatt. Wenige Minuten später ist Flug MS804 ins Mittelmeer gestürzt.

Offenbar war das Feuer aber nicht daran schuld, dass bald der Flugdatenschreiber ausstieg. Ein Experte für Luftfahrtsicherheit erklärte dem Radiosender Europe 1, er vermute, dass die Piloten versucht hätten, die Stromzufuhr zu kappen, um eine Ausweitung des Feuers zu verhindern. Das könne allenfalls aber die Lage verschlimmert haben. Gesicherte Angaben dazu gibt es aber nicht.

Hitzeentwicklung im vorderen Teil des A320

Schon der Flugdatenschreiber – die zweite Blackbox neben dem Stimmenrekorder – hatte darauf hingewiesen, dass es zu Rauchentwicklung an Bord der Maschine gekommen war, die am 19. Mai auf dem Weg von Paris nach Kairo ins Mittelmeer gestürzt war. Die Ermittler teilten außerdem mit, dass vieles auf eine extreme Hitzeentwicklung im vorderen Flugzeugteil hindeute.

Kurz vor dem Verschwinden von Flug MS804 hat der A320 über das Datenfunksystem Acars (Aircraft Communications Addressing and Reporting System) zudem diverse Warnmeldungen abgesondert. Die Bodenstationen zeichneten in einer Zeitspanne von drei Minuten unter anderem Meldungen über Rauchentwicklung auf.

Eher Panne als Terror

Die neuesten Erkenntnisse deuten eher auf ein technisches Problem hin. Zuerst hatten die ägyptischen Behörden von einem Terroranschlag gesprochen.

Mehr zum Thema

Airbus A220-300 von Egypt Air, hier noch mit dem Kennzeichen SU-GFC: Heißt mittlerweile N562AZ und bleibt für immer am Boden.

In den USA werden vier Airbus A220 ausgeschlachtet

ticker-azorra

Azorra übernimmt zwölften Airbus A220 von Egypt Air

ticker-egyptair

Egypt Air Cargo übernimmt weiteren in Dresden zum Frachter umgebauten Airbus A330 P2F

ticker-egyptair

Egypt Air setzt Boeing 737 Max nach München und Wien ein

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg