Trümmer von MS804: Immer mehr Anzeichen für Feuer an Bord.

Egypt AirPilot von Flug MS804 bekämpfte Feuer an Bord

Die erste Auswertung des Stimmenrekorders an Bord von Flug MS804 zeigt offenbar gemäß einem Medienbericht, dass ein Pilot von Egypt Air sich dem Löschen eines Feuers widmete.

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Im Cockpit des Airbus A320 von Egypt Air war man sich offenbar bewusst, dass man in einer heiklen Situation war. Wie die französische Zeitung Le Figaro schreibt, zeigt die erste Auswertung des Stimmenrekorders, dass einer der Piloten von Flug MS804 versuchte, ein Feuer an Bord zu löschen. Man könne Kommandos zur Brandbekämpfung vernehmen, so das Blatt. Wenige Minuten später ist Flug MS804 ins Mittelmeer gestürzt.

Offenbar war das Feuer aber nicht daran schuld, dass bald der Flugdatenschreiber ausstieg. Ein Experte für Luftfahrtsicherheit erklärte dem Radiosender Europe 1, er vermute, dass die Piloten versucht hätten, die Stromzufuhr zu kappen, um eine Ausweitung des Feuers zu verhindern. Das könne allenfalls aber die Lage verschlimmert haben. Gesicherte Angaben dazu gibt es aber nicht.

Hitzeentwicklung im vorderen Teil des A320

Schon der Flugdatenschreiber – die zweite Blackbox neben dem Stimmenrekorder – hatte darauf hingewiesen, dass es zu Rauchentwicklung an Bord der Maschine gekommen war, die am 19. Mai auf dem Weg von Paris nach Kairo ins Mittelmeer gestürzt war. Die Ermittler teilten außerdem mit, dass vieles auf eine extreme Hitzeentwicklung im vorderen Flugzeugteil hindeute.

Kurz vor dem Verschwinden von Flug MS804 hat der A320 über das Datenfunksystem Acars (Aircraft Communications Addressing and Reporting System) zudem diverse Warnmeldungen abgesondert. Die Bodenstationen zeichneten in einer Zeitspanne von drei Minuten unter anderem Meldungen über Rauchentwicklung auf.

Eher Panne als Terror

Die neuesten Erkenntnisse deuten eher auf ein technisches Problem hin. Zuerst hatten die ägyptischen Behörden von einem Terroranschlag gesprochen.

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