Boeing 777-300ER von PIA: Die Privatisierung soll die Servicequalität erhöhen.

Premier tadelt Nationalairline PIA

Der pakistanische Regierungschef ist unzufrieden mit Service Management. Deshalb soll PIA Pakistan International Airlines nun privatisiert werden.

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Man engagiere sich mit aller Kraft dafür, kriselnde Staatsbetriebe zu reformieren und restrukturieren sagte Nawaz Sharif letzten Donnerstag (12. September) nach einer Sitzung der Regierung. Und dazu gehört für den Premierminister auch die Nationalairline. Beim Treffen ließ er kein gutes Haar an PIA Pakistan International Airlines.

Er sei «sehr beunruhigt» über das Missmanagement, erklärte Sharif gemäß der Tageszeitung The International News. Es sei traurig, dass PIA die Erwartungen der Passagiere nicht erfüllt habe. Das Serviceniveau nehme ab, die Flotte sei überaltert, die Pünktlichkeit miserabel und das Personal unprofessionell, so die Feststellung der Regierungsspitze. Auch das Wort «Plünderung» fiel in Zusammenhang mit der Führung der Fluglinie.

PIA soll endlich konkurrenzfähig werden

Deshalb beschloss das Kabinett nun, dass PIA teilprivatisiert werden soll. In einem ersten Schritt sollen 26 Prozent der Aktien an private Investoren verkauft werden. So soll die Fluggesellschaft konkurrenzfähig, das Serviceniveau erhöht und das Image verbessert werden. Sharif wies die Behörden an, alle Schritte hin zur Privatisierung umgehend einzuleiten.

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