Airbus A319 von Druk Air: Der Reisende roch heftig.

Flug von Druk Air aus BhutanPassagier wird wegen Gestank ausgeladen

Ein Mann wollte zur ärztlichen Behandlung nach Bangkok fliegen. Doch die Passagiere an Bord der Maschine von Druk Air rebellierten, weil der Passagier so heftig stank. Das sorgte für Aufruhr in den sozialen Medien.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Tashi Tshering geht es nicht gut. Er ist seit langem krank. Der 43-jährige Nepalese leidet unter chronischem Ulcus in der Nasenschleimhaut, einem Tumor in den Nasenhöhlen und einer Mundinfektion. Deshalb wollte er vergangenen Freitag (25. September) zusammen mit Familienmitgliedern von Paro in Bhutan nach Bangkok fliegen um sich operieren zu lassen.

Die Familie stieg an Bord eines Airbus A319 von Druk Air, die via Bagdogra in Indien nach Bangkok fliegt. Die bhutanesische Nationalairline ließ den Kranken in der Business Class Platz nehmen und platzierte auch drei seiner Verwandten dort, wie die bhutanesische Zeitung Kuensel berichtet. Doch schon bald beklagten sich vier andere Reisende bei der Crew. Der Gestank von Tshering sei nicht auszuhalten. Sie verlangten, dass der kranke Mann ausgeladen werde.

Passagiere waren für den Kranken

Zuerst versuchte es die Flugbegleiter mit Düften, die sie unter dem Sitz von Thsering verteilten. Zudem ließen sie ihn eine Atemschutzmaske tragen – ohne Erfolg. Die Crew besprach sich mit dem Piloten und der wiederum wollte zuerst die Stimmung im Flugzeug abschätzen. Offenbar gab es viele Passagiere, denen Tshering egal war. Andere waren unentschieden und einige Passagiere um ihn herum wollten nicht mitfliegen, sollte der Mann an Bord bleiben.

Und so entscheid sich der Pilot von Druk Air, Tshering wieder auszuladen. Die Situation stufte er als potenziell gefährlich ein - vor allem weil man ja auf Reiseflughöhe keine Türen mehr öffnen kann, um für Frischluft zu sorgen. Tsherings Tochter war empört und postete ihren Frust auf Facebook. Dort machte der Vorfall schnell die Runde.

Nun mit Charterflug gereist

Die Airline verteidigte sich. Man habe alles versucht. Aber der Passagier habe einen stechenden Gestank verbreitet. Zudem sei in seinem Arztzeugnis nichts von diesem Nebeneffekt vermerkt gewesen. Passagiere hätten für Thsering gesammelt, damit er sich eine Maschine chartern könne Es habe aber nicht gereicht. Der Kranke wurde aber inzwischen mit einer anderen Maschine von Tashi Air nach Thailand gebracht. Wer gezahlt hat, ist nicht bekannt.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies