A321 Neo in den Farben von Jet2: 36 Stück hat die Airline bestellt.

36 A321 NeoJet 2 geht Boeing fremd und bestellt bei Airbus

Bislang fliegt die britische Ferienairline nur mit Boeing-Jets. Das ändert sich mit einer Bestellung von Jet 2 über 36 Airbus A321 Neo.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Den Namen des Konkurrenten aus den Vereinigten Staaten nimmt man bei Airbus öffentlich kaum je in den Mund. Doch Verkaufschef Christian Scherer macht in der aktuellen Pressemitteilung zumindest eine klare Andeutung, über wen er bei diesem Auftrag triumphiert. Jet 2 bestellt 36 Airbus A321 Neo.

Und Scherer verteilt auch gleich noch einen Seitenhieb. Jet 2 betreibe bisher Flugzeuge ohne Fly-by-Wire, so der Manager. Nun «stellen wir mit großer Zufriedenheit fest, dass das Unternehmen nach der Erprobung einiger geleaster A321 und einer umfassenden Bewertung zukunftsorientiert in moderne und zukunftssichere Fly-by-Wire-Technologie von Airbus investiert.»

Lange reine Boeing-Betreiberin

Der Ausdruck «Flugzeuge ohne Fly-by-Wire» bezieht sich auf die Art der Steuerung der Flugzeuge. Und er steht in diesem Fall für die Boeing 737. Sie basiert noch auf einer älteren Technologie.

Lange war Jet 2 eine reine Boeing-Betreiberin. Die Flotte besteht derzeit aus 90 Boeing 737 und 757. Zudem gehört auch ein von Avolon geleaster Airbus A321 zum Flugzeugpark des britischen Ferienfliegers – darauf spielt Airbus-Verkaufschef Scherer wohl in der Mitteilung an.

232 Sitze, große Gepäckfächer

Ob Jet 2 von einer reinen Boeing- zur reinen Airbus-Betreiberin wird, ist noch unklar. Denn die 36 A321 können die vielen bisherigen Flugzeuge nicht ersetzen. Mit dem Modell setzen die Briten aber auf eines, das nicht nur die Boeing 737 ersetzen könnte, sondern als LR oder XLR auch die 757. Auch der Lieferzeitpunkt ist noch unbekannt.

Die A321 Neo von Jet 2 werden mit 232 Sitzen ausgestattet sein. Zudem bekommen sie die Airspace-Kabine von Airbus. Dazu gehören laut dem Flugzeugbauer unter anderem moderne Sitze und größere Gepäckfächer.

Ursprünge im Frachtgeschäft

Die Ferienairline Jet 2 hat ihre Wurzeln im Frachtgeschäft. Ursprünglich transportierte sie von den Kanalinseln aus Blumen in das Vereinigte Königreich. Der ehemalige britische Kunstflugmeister Philip Meeson kaufte das Unternehmen und wandelte es ab 2003 in einen Ferienflieger um.

Mehr zum Thema

Britische Fluggesellschaft Jet 2 bestellt 27 Boeing 737-800 NG

Britische Fluggesellschaft Jet 2 bestellt 27 Boeing 737-800 NG

Werbung von Jet2: Manche Passagiere nehmen sie etwas zu ernst.

Jet2 schlägt Alarm wegen Pöbel-Passagieren

Airbus' erweitertes Customer Definition Center in Hamburg Finkenwerder: Im Industrie-Loft-Stil wird Kabinenausstattung geplant.

So plant Airbus mit seinen Kunden das Interieur

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Video

erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil