Flughafen BurbankNotfallzone rettet Boeing 737 von Southwest

Zwischenfall am Hollywood Burbank Airport: Erst in der Sicherheitszone am Ende der Landebahn kam ein Flieger von Southwest Airlines hart zum Stehen.

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Stopp im letzten Moment: Eine Boeing 737-700 von Southwest Airline ist am Donnerstagabend (6. Dezember) am kalifornischen Flughafen Burbank über den regulären Teil der Landebahn hinausgeschossen und erst im sogenannten Engineered Material Arresting System EMAS zum Stehen gekommen. Dabei handelt es sich um eine Art Notfallzone am Ende der Piste, deren Bodenplatten einbrechen und ein Flugzeug so stoppen. Fotos und Fernsehbilder zeigen, dass genau dies nun auch mit der Southwest-Maschine geschehen ist - und wie nah sie schon einer anliegenden Straße war.

Das Flugzeug mit der Registrierung N752SW war als Flug 278 von Oakland nach Burbank geflogen. Die 112 Passagiere und fünf Crewmitglieder konnten die Maschine unverletzt verlassen, wie die Airline mitteilte. In TV-Interviews erklärten Fluggäste später, der Kapitän hätte sie auf einen bevorstehenden harten Bremsvorgang aufgrund der kurzen Piste hingewiesen. Tatsächlich sei das Flugzeug dann hart zum Stehen gekommen, wirklich schockiert seien sie aber erst beim Aussteigen gewesen, so die Reisenden.

Im Jahr 2002 rast Jet bis aus Straße

Zum Grund des Zwischenfalls gab es zunächst keine offiziellen Angaben. US-Medien wiesen auf die regennasse Fahrbahn als eine mögliche Ursache hin. Die rettende EMAS-Zone war an dem Regionalflughafen angelegt worden, nachdem im Jahr 2000 ebenfalls eine Boeing 737 von Southwest Airlines über die Landebahn hinausgeschossen war, einen Zaun durchbrochen hatte und auf der Straße, gefährlich nahe an einer Tankstelle zum Stehen kam. Damals wurden 44 Menschen verletzt.

Sehen Sie oben einen TV-Beitrag zum aktuellen Zwischenfall in Burbank und unten Informationen des US-Luftfahrtbehörde FAA zum EMAS.

Unter «Mehr zum Thema» können Sie mehr zu Bremsbelägen lesen.

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