Notfallübung am Flughafen Dortmund: Feuerwehrleute zünden eine Triebwerksattrappe an.

Notfallübung in DortmundWenn Flugzeuge in Flammen stehen

Flughäfen müssen sich alle zwei Jahre mit Trainings auf den Notfall vorbereiten. Der Airport Dortmund simulierte nun eine Kollision einer Cessna mit einer ATR 42.

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Luftfahrt

Die Überreste einer Cessna 411 stehen in Flammen. Hinter dem Wrack liegen Menschen auf dem Boden, ein Mann schreit immer wieder um Hilfe. Daneben sieht man das brennende Triebwerk eines weiteren Fliegers. Die schrecklichen Szenen wirken real, sind zum Glück aber nur Teil einer Übung, die der Flughafen Dortmund in der Nacht vom 5. auf den 6. April durchführte.

Die internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao und die europäische Luftfahrtbehörde Easa schreiben den Flughäfen vor, sich alle zwei Jahre mit Trainings für den Notfall zu rüsten. Der Flughafen Dortmund, mit knapp 2,3 Millionen Passagieren im Jahr 2018 die Nummer 13 unter den deutschen Airports, übte dieses Mal nach Betriebsschluss in der Nacht. Das Szenario: die Kollision zweier Flugzeuge bei Start beziehungsweise Landung.

Darsteller mit aufgeschminkten Verletzungen

Die Flughafenfeuerwehr nutzte dafür eine die Reste einer Cessna 411, Baujahr 1965. Um das Flugzeug herum und an einer präparierten Stelle in der Nase des Fliegers entzündeten Feuerwehrleute mithilfe von Gas Feuer. Die ebenfalls beteiligte ATR 42 wurde dargestellt durch einen Trainingscontainer mit einer brennenden Tragflächen- und Triebwerksattrappe.

25 bis 30 sogenannte realistische Unfalldarsteller stellten mit geschminkten Verletzungen Unglücksopfer dar, weitere Helfer mimten die Angehörigen. Insgesamt nahmen rund 300 Personen an der Übung teil und etwa 30 Fahrzeuge waren im Einsatz. Gelöscht wurde aufgrund von Umweltauflagen nicht mit Löschschaum, sondern nur mit Wasser.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Fotos von der Feuerübung.

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