B737 der Nigeria Airways: Die Airline ging 2004 pleite.

Nigerias Airlines im Blindflug

Seit der Pleite von Nigeria Airways geht es der Luftfahrt des Landes schlecht. Experten kritisieren Chaos und Inkompetenz.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Chris Aligbe nimmt kein Blatt vor den Mund. Die neuen nigerianischen Fluggesellschaften seien in einem «jämmerlichen Zustand», sagte der Berater kürzlich gemäß Allafrica.com an einer Branchenkonferenz. Es fehle ihnen an einer langfristigen Planung. Sie versuchten die kurzfristigen Probleme zu lösen und würden so die langfristigen Ziele aus den Augen verlieren. Zudem kritisiert der ehemalige Cheflobbyist der insolventen Nigeria Airways, dass es viel zu wenige Fachleute in den Fluggesellschaften gebe. «Die meisten haben keine Luftfahrt-Ökonomen oder nicht einmal eine Marktforschungsabteilung« so Aligbe laut Allafrica.com weiter.

Korruption, eine miserable Sicherheit und Missmanagement führten 2004 zum Aus für die traditionsreiche Nigeria Airways. Die Airline war überschuldet und musste 46 Jahre nach ihrer Gründung ihren Betrieb einstellen. Die Aktiven der Airline übernahmen danach private nigerianische Investoren und die britische Virgin Group, die 49 Prozent der Aktien kaufte.

Schwieriger Neuanfang

Doch auch danach lief es nicht unbedingt besser. Zwischen Minderheitsaktionär Virgin und dem Staat entbrannte ein Streit über die Benutzung des internationalen Terminals in Lagos. Die Briten schreiben ihren Anteil zum Verkauf aus. Gleichzeitig strich das Management ihre Flüge nach Gatwick und änderte den Namen der Airline in Nigerian Eagle Airlines. Virgin blieb Investor, bis im Juni 2010 ein nigerianischer Investor alle Aktien übernahm und die Fluglinie in Air Nigeria umtaufte.

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack