Der Antrieb der Zukunft: Hypoint entwickelte eine sehr effiziente Wasserstoff-Brennstofzelle zum Antrieb von Flugzeugen.

Emissionsfreies FliegenNeues System soll Wasserstoffflugzeuge effizient machen

Hypoint aus den USA hat ein luftgekühlten Wasserstoffsystem entwickelt. Es soll deutlich effizienter sein und dereinst auch größere Flugzeuge antreiben können.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Emissionsfreies Fliegen ist schon lange ein Traum vieler. Mit dem neuen Wasserstoff-Brennstoffzellen System der Firma Hypoint soll dieser Traum der Realität ein Stück näher rücken. Deutlich effizienter und günstiger soll das Produkt im Vergleich zu bisherigen Systemen sein.

Hypoint hat sich auf die Entwicklung von Brennstoffzellen für Flugzeuge spezialisiert. Anfang März stellte das kalifornische Unternehmen einen funktionierenden Prototyp seines luftgekühlten Wasserstoffsystems vor, dass ab 2022 auf dem Markt erhältlich sein soll. Tests hätten bewiesen, dass es eine spezifische Leistung von bis zu 2000 Watt pro Kilogramm erreichen könne, so Hypoint – mehr als das Dreifache herkömmlicher Wasserstoff-Brennstoffzellen.

Passagierflieger mit Wasserstoff

Mit einer Laufzeit von bis zu 20.000 Stunden sinken auch die Wartungskosten für Flugzeugbetreiber und -hersteller. Effizienz und Kosten waren bisher auch bei E-Antrieben der Knackpunkt, weshalb die Antriebe nicht in der kommerziellen Luftfahrt genutzt werden. Hypoint-Chef Alex Ivanenko ist aber überzeugt, dass dank der neuesten Fortschritte wasserstoffbetriebene Flugzeuge für Kurzstreckenflüge schon in den kommenden Jahren im Einsatz sein werden. Große Flieger würden bis zum Ende des Jahrzehnts möglich.

Hypoint beliefert bereits erste Kunden mit anderen Systemen wie etwa Zero Avia, die eine Wasserstoff betriebene Piper M betreibt. Auch Urban Aeronautics, die ein Lufttaxi entwickelt, steht auf der Kundenliste. Das Ziel ist aber größer, als nur kleinere Firmen zu beliefern. Gemeinsam mit der Firma Zero Avia will Hypoint ein Wasserstoffflugzeug mit 100 Sitzplätzen entwickeln, dass noch vor dem Jahr 2030 abhebt.

Mehr zum Thema

Die Spirit of Innovation: In der Nase des Fliegers sitzt der E-Motor.

Wie sieht die grüne Zukunft der Luftfahrt aus?

Airbus stellt drei Wasserstoff-Flugzeuge vor

Airbus stellt drei Wasserstoff-Flugzeuge vor

ticker-eu-europaeische-union

EU will System für Emissionshandel umbauen

Kondensstreifen am Himmel: Forschende der Universität Cambridge fordern eine drastische Verringerung.

Langsamer fliegen, um die Umwelt zu schonen

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack