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Neue Billigairline im Nahen Osten

Die jordanische Petra Airlines steigt ins Liniengeschäft ein und vergrößert dazu ihre Flotte. Von Amman aus will sie den arabischen Raum bedienen.

Petra Airlines

Airbus A320 von Petra Airlines: Bald neue Ziele.

In den letzten zwei Jahren habe man als Charteranbieter die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllt und daher nun von den Behörden die Erlaubnis für den Linienverkehr bekommen. Und man habe die eigene Marke stärken und das Vertrauen der Kunden gewinnen können. «Wir wollen nun in eine nächste Phase eintreten und erster Billiganbieter in Jordanien werden», sagt Geschäftsführer Riad Khashman. Für diesen Schritt will er die Flotte seiner Fluggesellschaft im Frühjahr um einen auf drei Airbus A320 ausweiten. Bis 2014 sollen es dann bereits fünf Maschinen sein, die von der Basis am Queen Alia Flughafen in Amman in die ganze Region starten sollen.

Der erste Linienflug ist für März 2013 geplant. Bereits nach einem Jahr will Petra Airlines alle großen Städte im arabischen Raum anfliegen. Danach sollen auch Flüge nach Europa hinzukommen. Am Anfang startet die Fluglinie aber mit den zwei Strecken von Amman nach Istanbul und nach Jeddah. Die Verantwortlichen setzen dabei auch auf das große touristische Potenzial Jordaniens – etwa durch die häufig als achtes Weltwunder der Antike bezeichnete Stadt Petra.

Auf Brautschau

Doch Khashman will noch viel mehr. Um die Entwicklung zu beschleunigen will er für seine Petra Airlines einen strategischen Partner finden. Dafür kämen «vor allem europäische Billigfluggesellschaften» in Frage, sagt der Firmenlenker. Eine Zusammenarbeit würde es erlauben, den Passagieren ein großes Netz im arabischen Raum und in Europa anzubieten.



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