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Lowcost-Premiere in Burma

Golden Myanmar Airlines startet im Januar. Sie will zuerst der heimischen Konkurrenz das Fürchten lernen, um später ins Ausland zu expandieren.

Golden Myanmar

Werbung von Golden Myanmar: Ehrgeizige Ziele.

Vorbei ist es mit der Gemütlichkeit unter den bisherigen Fluggesellschaften in Burma. Golden Myanmar Airlines kündigt Tickets auf der Inlandsstrecke von Rangun nach Mandalay zu einem Drittel des bisherigen Preises an. Erreichen will dies die junge Fluggesellschaft mit dem bekannten Lowcost-Rezept. Für Extras muss zusätzlich bezahlt werden. «Diese Ankündigung löste Schockwellen in der Luftfahrtsindustrie des Landes aus», sagte ein Sprecher einer Konkurrenz-Airline gegenüber der Zeitung Myanmar Times. Er bezweifelt, dass die junge Gesellschaft die tiefen Preise halten kann. Trotzdem deutete er an, dass die Tarife der etablierten Airlines gesenkt würden.

Heute bieten alle Gesellschaften die Flüge zum ähnlichen Preis an. Umgerechnet 100 Euro für Ausländer und 68 Euro für die Einwohner des Landes. Zum angekündigten Preis von 23 Euro von Golden Myanmar werden die etablieren Airlines nie fliegen können. Golden Myanmar gibt sich daher selbstsicher und glaubt, mit den Kampfpreisen zusätzliches Passagiervolumen zu schaffen. «Die anderen Airlines sollten uns begrüßen. Wir öffnen neue Märkte. Damit jeder Fliegen kann», sagt Sprecher Kay Kalayar Aung.

Lowcost-Flüge Interkontinental

Starten will der erste Lowcost-Anbieter Burmas im ersten Quartal dieses Jahres. Falls möglich schon Ende Januar. Zu Beginn wird die Airline mit zwei Airbus A320 operieren. Alle sechs Monate soll ein weiteres Flugzeug hinzukommen.

Golden Myanmar wälzt bereits vor dem Jungfernflug große Pläne. Die Inlandsroute sei erst der Anfang. «Aufgrund der Nachfrage werden wir nicht nur Ziele innerhalb der Region anfliegen, sondern auch im Nahen Osten, in Japan, Korea, Australien, Europa und sogar in den USA. Wir hoffen, dies innerhalb der nächsten Jahr zu realisieren» so der Sprecher. Dabei wir der Flughafen von Mandalay für Golden Myanmar zum Drehkreuz. Nicht ganz freiwillig. Auf dem anderen internationalen Flughafen des Landes in Rangun hat es keinen Platz. Der ehemalige Hauptstadtflughafen platzt mit seinen vier Fluggastbrücken und sechs weiteren Standplätzen aus allen Nähten.



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