Benediktiner-Mönch: Er flippte am Telefon aus.

Ärger wegen UnitedMönch rastet aus - auf Mönchsart

Bruder Noah wollte einem Freund helfen, der einen Flug mit United umbuchen wollte – ohne Erfolg. Da rastete er aus. Die Airline reagierte.

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«Danke für das Gespräch. Gott schütze Sie. Ich werde für Sie beten. Aber sie haben mir nicht geholfen.» Wer das von seinem Gesprächspartner zum Abschied hört, dürfte wohl eher nicht das Gefühl haben, gerade beleidigt worden zu sein. Es klingt fast schon nett. Doch Bruder Noah, so berichtete er der New York Times, war richtig wütend. Für den «Ausraster» schäme er sich, so der Benediktiner. An den Rande des Wahnsinns trieb ihn: United Airlines.

Dabei wollte Bruder Noah nur seinem Mönchsbruder John Baptist helfen. Der hatte nämlich bei United Airlines für 2500 Dollar einen Flug in sein Heimatland Malawi gebucht um dort seine kranke Mutter zu besuchen. Als der Afrikaner dort war, merkte er, dass er seinen Aufenthalt verlängern muss. Er bat Bruder Noah um Hilfe. Der Bruder rief also bei United an und bat darum, den Rückflug umbuchen zu dürfen. Doch die Airline wollte nicht helfen. Der Grund: Beim Ticketkauf sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen und es sei Betrügerei im Spiel. So erzählt Bruder Noah.

United erhörte den Hilferuf von Bruder Noah

Nach einigem Hin und Her mit verschiedenen Gesprächspartnern kam es dann zum «Ausraster». So etwas passiert weltlichen Passagieren ab und zu. Und ein Nachspiel hat es selten. Doch bei United gibt es offenbar irgendjemanden in der Führungsetage, der es sich nicht mit den Mönchen verscherzen sollte. Nachdem Bruder Noah einen verzweifelten Hilferuf auf der Homepage der Bruderschaft postete, gab es den erwünschten Rückflug. Und dazu noch einen Gutschein für 350 Dollar.

Dennoch will sich Benediktiner Noah öffentlich für sein Verhalten entschuldigen. «In meinem Leben als Mönch geht es darum, in allen Situationen friedlich und ruhig zu bleiben. Bei diesem Anruf habe ich versagt», gesteht er ein.

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