6. Alaska Airlines, USA: 81,49 Prozent.

Alaska AirlinesMitfliegender Pilot will im Flug die Triebwerke ausschalten

Schwerer Zwischenfall bei einer der größten US-Fluglinien. Ein Pilot, der die Erlaubnis hatte, im Cockpit zu sein, hat versucht, die Triebwerke im Reiseflug abzuschalten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

«Nur, damit Ihr Bescheid wisst – wir haben den Kerl, der die Triebwerke ausschalten wollte, aus dem Cockpit schaffen können.» Was klingt, wie eine Szene aus einem Actionfilm, ist auf einem Flug von Alaska Airlines tatsächlich passiert. Ein Pilot, der außer Dienst im Cockpit mitreisen durfte, hat offenbar versucht, die Triebwerke der Embraer 175 abzuschalten.

Das Flugzeug war am Sonntag (22. Oktober) vom Paine Field in Everett im Staat Washington unterwegs nach San Francisco. Betrieben wurde es von der Regionaltochter Horizon Air. Zwei Piloten waren für die Maschine verantwortlich. Auf dem Jumpseat, dem dritten Platz im Cockpit, reiste auf Flug AS2059 ein Pilot mit, der außer Dienst war. Und der wurde zum Problem.

Das FBI ermittelt

Wie Mitschnitte des Funks zeigen, hat dieser dritte Pilot offenbar versucht, während des Reiseflugs die Triebwerke der Maschine abzuschalten. «Der Mann auf dem Jumpseat versuchte erfolglos, den Betrieb der Triebwerke zu stören», teilt die Fluggesellschaft mit. Der Kapitän und der Erste Offizier hätten «schnell reagiert», die Triebwerke seien immer in Betrieb gewesen.

Der Flug wurde nach der Meldung der Crew nach Portland im Bundesstaat Oregon umgeleitet. «Ich glaube, er ist ruhig», so einer der Piloten über Funk. «Ansonsten wollen wir bitte, dass die Polizei da ist, sobald wir auf dem Boden sind und die Parkposition erreicht haben.» Der Mann wurde schließlich festgenommen. Jetzt ermittelt das FBI in der Sache.

Verkehrsminister äußert sich

Die Luftfahrtbehörde FAA erklärte, sie arbeitet mit Alaska Airlines und Horizon zusammen und unterstütze die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden. Verkehrsminister Pete Buttigieg teilte mit: «Ich bin dankbar für die professionelle Flugbesatzung und die Fluglotsen, die dieses Flugzeug sicher nach Portland geleitet haben.»

Mehr zum Thema

A321 Neo von Alaska Airlines in Sonderbemalung (hier bei Flugtests 2018): Aussortiert.

Alaska Airlines hat Abnehmer für ungeliebte Airbus A321 Neo

Hauptfahrwerk von Boeing 737 von Alaska Airlines durchstößt bei Landung Tragfläche

Hauptfahrwerk von Boeing 737 von Alaska Airlines durchstößt bei Landung Tragfläche

Der neue Star-Wars-Flieger von Alaska Airlines.

Alaska Airlines lässt schwarzen Star-Wars-Jet abheben

ticker-embraer

Embraer erzielt Rekordumsatz und erwartet weiteres Wachstum

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin