Die eingeknickte Maschine: Das linke Fahrwerk brach weg.

Technik gegen Turbulenzen

Europäische Forscher entwickeln ein System, dass Wirbel beim Start sichtbar macht. Es könnte helfen, viel Geld zu sparen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Tests im Windkanal seien bestens verlaufen, verkündet Ricardo Patrício, Gründer des portugiesischen Unternehmens Active Space Technologies. Deshalb prüfe nun Airbus den Einbau der von seiner Firma mitentwickelten Technologie direkt in die Flugzeuge, erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa. Die Technologie ist ein Lasersystem, welches die so genannten Wirbelschleppen live ausmisst und sichtbar macht, welche Flugzeuge beim Start hinter sich verursachen. Das System soll helfen, die Sicherheit zu verbessern, indem Abflugrouten bei besonders starken Turbulenzen angepasst werden können. Sie könnte aber auch helfen, die Startintervalle zu verkürzen. Statt fixe Pflichtabstände einzuhalten, könnten Flughäfen künftig punktgenau starten, sobald die Luftwirbel der vorausgehenden Maschine abgeklungen sind. Das könnte die Kapazitäten der Airports vergrößern.

Das Systems ist ein europäisches Gemeinschaftswerk. Active Space Technologies ist dabei für die Mechanik zuständig. Daneben arbeiten unter anderen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die Technische Universität Sofia, die Katholische Universität Leuwen und EADS Deutschland mit. Bislang standen die ersten Testgeräte auf Flughäfen direkt, der Einbau in die Jets selbst würde es nun erlauben, die vorausgehenden Turbulenzen auszumessen, um Starts effizienter zu machen.

Gegen Aschewolken

Doch bei Active Space Technologies sieht man neben der Ausmessung von Wirbelschleppen oder Windscherungen bereits weitere Anwendungsmöglichkeiten. So könnte man mit dem Laser-System in Jets auch Aschewolken von Vulkanen erfassen und so die Navigation exakt anpassen. Zudem könnte es auch als mobile Wetterstation dienen, so Patrício gegenüber der portugiesischen Zeitung Correio de Manhã.

Mehr zum Thema

Belegte Flugzeugtoilette: Wie groß ist das Einsparpotenzial wenn Passagiere nicht mehr auf die Bordtoilette gehen würden?

Mit Pinkelverbot an Bord könnten Fluggesellschaften Millionen sparen

Eine Aeroflot-Maschine im Hangar: Die Fluggesellschaft hat 2022 mehr Flüge durchgeführt als im Vorjahr.

Aeroflot hat Ausgaben für Wartung massiv gekürzt

Boeing 787-10: Wer ist Erstkunde des längsten Dreamliners?

Kennen Sie die Erstkunden dieser Flugzeugmodelle?

Airbus A320: Ist er länger oder kürzer als die 737-800?

Kennen Sie die Längen dieser Flugzeuge?

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies