Er wird optisch an den der anderen Billigtochter Germanwings angeglichen.

Ryanair und Co.Mehr Strecken, mehr Wettbewerb, tiefere Preise

Die Billigflieger in Deutschland haben einen Rekordsommer hinter sich. Vor allem Germanwings hat deutlich zugelegt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Dass die Konkurrenz den Markt belebt scheint mit den neuen Rekordzahlen definitiv belegt zu sein. Auch im Jahr 2015 wurden kontinuierlich immer günstigere Flugpreise und mehr Strecken im Niedrigpreissegment angeboten. Mit einem überdurchschnittlich großen Wachstum wurde gerade in Deutschland das Streckennetz der Billigflieger mit neuen Destinationen ausgebaut.

Die neuen Zahlen des Low Cost Monitor 2/2015 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sprechen für sich: 754 Strecken von und nach Deutschland wurden von Billigfliegern im Sommer 2015 angeflogen. Das sind rund 4,3 Prozent mehr als noch im Vorjahressommer.

«26 Verbindungen mehr als im Vorjahr boten die 20 verzeichneten Airlines mit Low Cost Angeboten ab Deutschland an» - Peter Berster vom DLR

Verantwortlich dafür dürfte auch der Platzhirsch unter den deutschen Billigfliegern, die Lufthansa-Tochter Germanwings, sein. Mit mittlerweile 300 Zielen im Sommerflugplan baut die Lufthansa-Billiglinie die Spitzenstellung im deutschen Low Cost Verkehr aus. Germanwings übernahm nämlich Strecken die vorher die Lufthansa selbst durchgeführt hatte und konnte deshalb das Angebot mit neuen Destinationen vergrößern. Besonders viel zulegen konnte man in Deutschland durch diese interne Strecken-Verschiebung bei den innerdeutschen Strecken.

Germanwings und Air Berlin bleiben die Größten

Neben dem Billigüberflieger Germanwings mischt auch AirBerlin im Kernmarkt kräftig mit. «Zusammen mit den Low Cost Angeboten von AirBerlin dominieren beide Gesellschaften den Low Cost Markt in Deutschland mit jeweils rund 2200 Starts pro Woche gefolgt von Ryanair, Easyjet, Wizz und Vueling», sagt Studienautor Peter Berster. Ryanair strebt aber an, im deutschen Markt kräftig zuzulegen und will sich zunehmend an großen Flughäfen in Deutschland engagieren.

Europaweit kann Ryanair ihre Dominanz auf das Rekordniveau von 2500 Verbindungen steigern und vermag ihre Spitzenposition gegenüber dem schärfsten Konkurrenten Easyjet zu behaupten. Durch die vorherrschende Wettbewerbssituation und die zurzeit niedrigen Kerosinpreise profitiert schlussendlich vor allem einer: Der Kunde. Denn die Preise in diesem Segment purzeln in Blütezeiten des Billigfluggeschäfts umso mehr.

Mehr zum Thema

ticker-easyjet

Easyjet kündigt 18 neue Strecken ab Großbritannien an

ticker-easyjet

Easyjet nimmt drei neue Balkan-Strecken ab der Schweiz auf

Flughafen Nizza: Die Pisten sind unterschiedlich beleuchtet.

Easyjet stellte Beinahekollision von Nizza nach

ticker-easyjet

Easyjet-Crews in Portugal kündigen zehn Streiktage an

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier