Mehr als nur W-Lan

Einige amerikanische Airlines dürften schon bald ihr Unterhaltungsangebot um einige Geräte erweitern - die den Passagieren selbst gehören.

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Man sitzt im Flugzeug, schaut einen Film - eigentlich gar keinen so schlechten. Und trotzdem: Irgendwie wird man müde und schläft ein und verpasst das Ende. Bald werden zumindest Passagiere von Delta die Möglichkeit haben, bis zu 24 Stunden nach der Landung den Film zu Ende zu schauen - auf ihrem eigenen Computer.

Aircell, ein Konzern, der in den USA W-Lan-Services für kommerzielle Flüge anbietet, hat angekündigt, neben dem Internetzugang über den Wolken das In-Flight-Entertainment zu einem noch besseren Erlebnis zu transformieren, «über die bezahlte Internetverbindung hinaus», wie es bei dem Unternehmen heißt. Und damit dem erklärten Ziel, «für alle der Lieblingspart des Fluges zu werden», ein Stück weit näher zu kommen.

Noch dieses Jahr die ersten Angebote

Schon im vierten Quartal des laufenden Jahres könnte auf ersten Flügen der US-Fluggesellschaft Delta die neue Plattform angeboten werden. Anders als beim W-Lan-Angebot werde man auch einen Teil des Angebotes gratis anbieten. Nicht jeder müsse zwingend während des Fluges ins Internet - manche Passagiere würden einfach gerne ein paar Spiele spielen, shoppen oder vielleicht etwas über ihren Ankunftsort herausfinden. Und das könne man auch auf einer eigens kreierten Plattform anbieten, auf die sich die Reisenden mit ihren Internetfähigen Geräten einwählen können.

Natürlich werde der Internetzugang auch nach der Einführung des neuen Konzepts weiter möglich sein. Gratis-Angebote sollen dann hauptsächlich durch Partnerschaften mit anderen Unternehmen oder Verlagen möglich sein. Bekannt ist das schon vom US-Klatschmagazin People oder dem Shopping-Portal Gilt.com. Das streamen von Filmen soll ein kostenpflichtiges Angebot sein, dessen Preis noch nicht bekannt ist.

Evolution, nicht Revolution

Das neue Angebot bedeutet, so Experten, keine Revolution des in-Flight-Entertainment, wie es bisher bekannt ist - vielmehr ist es Teil der Evolution. Die Airlines, die mit Aircell, das plant, sich in Gogo umzubenennen, zusammen arbeiten, können so ihr Unterhaltungsangebot leicht erweitern, ohne dafür ihre Jets teuer umzumodeln.

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