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Marge bei Austrian Airlines unter Druck

Die Umsatzerlöse sind nach der Anwendung der Regelung von IFRS 15 bei Austrian Airlines im Jahr 2018 zwar rechnerisch um acht Prozent auf 2,178 Milliarden Euro gesunken, ebenso die Gesamterlöse, die auch um acht Prozent auf 2,255 Milliarden Euro abgenommen haben. Bereinigt um den Effekt konnten aber Umsatz um fünf und Erlöse um vier Prozent gesteigert werden. Die betrieblichen Aufwendungen sind um acht Prozent auf 2,172 Milliarden gesunken, bereinigt um den IFRS 15 Effekt aber um fünf Prozent gestiegen. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die Treibstoffkosten, die um 16 Prozent oder 61 Millionen Euro auf 442 Millionen Euro gestiegen sind. Die Tankrechnung ist mit rund 20 Prozent somit auch eine der größten Positionen auf der Aufwandsseite.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Adjusted EBIT), die im Konzern wichtigste Kennzahl, ist um 11 Prozent oder zehn Millionen Euro auf 83 Millionen Euro gesunken. Die Betriebsmarge ist dadurch von 3,9 Prozent auf 3,8 Prozent gefallen. Mit 40,5 Millionen. Euro schlägt sich zudem ein Sondereffekt aus der geänderten Bilanzierung von Triebwerksüberholungen zu Buche. Ohne diesen Effekt wäre das Ergebnis um 55 Prozent gesunken. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit), in dem auch Bewertungsgewinne aus Flugzeug(teile-)verkäufen enthalten sind, ist von 100 Millionen Euro um 10 Prozent oder 10 Millionen Euro auf 90 Millionen Euro gesunken.