Boeing B747 von Malaysia Airlines in Sydney: Bis im November ausgeflottet.

Malaysia verdrängt Boeing

Die Airline mustert dank ihrer A380 ihre B747 schneller aus als geplant. Und sie will auch ihre B777 durch Airbus ersetzen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Weniger als sieben Jahre alt soll die Flotte bis Ende des Jahres im Schnitt sein. Das ist das Ziel von Vorstandschef Ahmad Jauhari Yahya. «Eine junge Flotte gibt uns ganz neue Möglichkeiten, um unseren Service zu verbessern. Wir werden dann das beste Angebot am Martk haben», sagte er an der Luftfahrtmesse in Farnborough vor Medienvertretern. Er wird deshalb die neun Boeing B747 nun noch schneller ausmustern, als geplant. Bereits im November sollen die Jumbojets die Flotte verlassen haben. Ursprünglich sah Malaysia Airlines März 2013 als Termin vor. Kern der Erneuerung sollen die sechs Airbus A380 sein, welche die Fluggesellschaft in den nächsten Monaten erhält. Der erste ist seit Sonntag (15. Juli) im Einsatz und fliegt ab Kuala Lumpur drei Mal pro Woche nach London.

Nicht nur die B747 fliegen bei Malaysia Airlines aus der Flotte. Auch die 17 Boeing B777-200 stehen auf der Abschussliste. Innerhalb von drei Jahren sollen die Langstreckenflieger ausgemustert werden, erklärte Jauhari Yahya gemäß der Nahrichtenagentur Bloomberg. «Wir hätten gerne neue Modelle wie den B787 Dreamliner oder den A350. Vielleicht werden wir sie eines Tages auch haben. Doch momentan müssen wir unsere Flotte von sechs oder sieben auf vier Flugzeugtypen vereinfachen», so der Malaysia-Chef weiter.

Größere Reichweite

Den Wechsel weg von der Boeing B777 macht eine Ankündigung von Airbus in Farnborough möglich. Der europäische Flugzeugbauer gab bekannt, eine verbesserte Version seines A330 zu bauen, die neben mehr Nutzlast vor allem eine verbesserte Reichweite bieten wird. Malaysia bestellte bereits früher 15 A330, wovon rund die Hälfte bereits in Einsatz stehen. Doch die Airline besitzt auch noch eine Option auf zehn weitere Exemplare. Die könnte nun auf die erneuerte Version umgewandelt werden, so Jauhari Yahya. Viele Strecken seien bereits jetzt problemlos mit dem A330 zu bewältigen, mit der neuen Version seien es die meisten. So könnte er etwa die Route von Kuala Lumpur nach Paris problemlos übernehmen. In der Flotte verbleiben dann als einziger Boeing-Typ 25 B737-800.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin