So sieht er aus der Smart Chair.

Wettbewerb von LufthansaEin Flugzeugsitz aus der Zukunft

Drei Teams junger Forscher haben sich im Auftrag von Lufthansa und der Deutschen Telekom an der Zukunft des Fliegens versucht. Eines nahm sich den Flugzeugsitz vor.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Früher nannte man es offene Werkstatt, heute Fab Lab. Der Begriff umschreibt einen Ort, wo Menschen Zugang zu Geräten und Maschinen erhalten, mit denen sie industrielle Produktionsverfahren für Einzelstücke anwenden können. In einem solchen Fab Lab in Berlin tüftelten junge Menschen in den letzten Monaten an der Zukunft des Fliegens.

In den Räumlichkeiten des Fab Lab im Berliner Quartier Prenzlauer Berg vertieften die Finalisten eines Mode- und Technologiewettbewerbs von Lufthansa und der Deutschen Telekom in den letzten Monaten ihre Ideen. Mit dabei war die Gruppe Smart Chair, die den Flugzeugsitz von morgen entwickeln will. Er rücke auf Langstreckenflügen den privaten Raum des Passagiers in den Fokus, heißt es in der Beschreibung.

Das Aber...

An Bord eines Airbus A380 von Lufthansa auf dem Weg von Frankfurt nach Houston wurde der Smart Chair am Montag (8. Januar) vorgestellt und getestet. Er weist eine Art klappbares Visier auf. Es fungiert als Bildschirm, auf dem etwa Infos und die Bordunterhaltung angezeigt werden können. Zugleich schafft es Privatsphäre. Ein Problem gibt es aber noch. Es gebe noch «keine gebogenen Oled-Screens in der erforderlichen Größe», so Lufthansa in einer Medienmitteilung. Das Projekt habe deshalb mehr «Visions-Charakter», heißt es von der Jury.

Eine schnellere Umsetzung gestehen sie den anderen Ideen zu. Das Team Feel Flight entwickelte einen Chatbot, der mit Whatsapp oder Facebook-Messenger angesprochen werden kann. Er kann Bedürfnisse von Passagieren einordnen und nach der Dringlichkeit gliedern. und so die Service-Abläufe ideal steuern. Die Flugbegleiter bekommen ihrerseits in die Uniform-Manschetten integrierte kleine Displays, die ihnen bei der Erledigung ihrer Arbeiten helfen.

Chatbot und Smart Glasses

Ähnliches entwickelte das Team Lyra. Es baute das Programm Lyra Connect, das die Laufwege verringern und so die Service-Abläufe verbessern soll. Fluggäste können mit ihrem Smartphone einfache Anfragen an das Flugpersonal senden. So können sie etwa ein Bier bestellen oder fragen, ob der Anschlussflug noch zu erreicht ist. Ein verfügbarer Flugbegleiter bekommt die Anfrage über seine Smart Glasses direkt vor Augen, und «weiß sofort, wer wann was bestellt oder gefragt hat. Dabei können die Flugbegleiter auch zusätzliche Informationen über die Passagiere abfragen» heißt es im Beschrieb.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Eindrücke des Smart Chairs.

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies