So sieht er aus der Smart Chair.

Wettbewerb von LufthansaEin Flugzeugsitz aus der Zukunft

Drei Teams junger Forscher haben sich im Auftrag von Lufthansa und der Deutschen Telekom an der Zukunft des Fliegens versucht. Eines nahm sich den Flugzeugsitz vor.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Früher nannte man es offene Werkstatt, heute Fab Lab. Der Begriff umschreibt einen Ort, wo Menschen Zugang zu Geräten und Maschinen erhalten, mit denen sie industrielle Produktionsverfahren für Einzelstücke anwenden können. In einem solchen Fab Lab in Berlin tüftelten junge Menschen in den letzten Monaten an der Zukunft des Fliegens.

In den Räumlichkeiten des Fab Lab im Berliner Quartier Prenzlauer Berg vertieften die Finalisten eines Mode- und Technologiewettbewerbs von Lufthansa und der Deutschen Telekom in den letzten Monaten ihre Ideen. Mit dabei war die Gruppe Smart Chair, die den Flugzeugsitz von morgen entwickeln will. Er rücke auf Langstreckenflügen den privaten Raum des Passagiers in den Fokus, heißt es in der Beschreibung.

Das Aber...

An Bord eines Airbus A380 von Lufthansa auf dem Weg von Frankfurt nach Houston wurde der Smart Chair am Montag (8. Januar) vorgestellt und getestet. Er weist eine Art klappbares Visier auf. Es fungiert als Bildschirm, auf dem etwa Infos und die Bordunterhaltung angezeigt werden können. Zugleich schafft es Privatsphäre. Ein Problem gibt es aber noch. Es gebe noch «keine gebogenen Oled-Screens in der erforderlichen Größe», so Lufthansa in einer Medienmitteilung. Das Projekt habe deshalb mehr «Visions-Charakter», heißt es von der Jury.

Eine schnellere Umsetzung gestehen sie den anderen Ideen zu. Das Team Feel Flight entwickelte einen Chatbot, der mit Whatsapp oder Facebook-Messenger angesprochen werden kann. Er kann Bedürfnisse von Passagieren einordnen und nach der Dringlichkeit gliedern. und so die Service-Abläufe ideal steuern. Die Flugbegleiter bekommen ihrerseits in die Uniform-Manschetten integrierte kleine Displays, die ihnen bei der Erledigung ihrer Arbeiten helfen.

Chatbot und Smart Glasses

Ähnliches entwickelte das Team Lyra. Es baute das Programm Lyra Connect, das die Laufwege verringern und so die Service-Abläufe verbessern soll. Fluggäste können mit ihrem Smartphone einfache Anfragen an das Flugpersonal senden. So können sie etwa ein Bier bestellen oder fragen, ob der Anschlussflug noch zu erreicht ist. Ein verfügbarer Flugbegleiter bekommt die Anfrage über seine Smart Glasses direkt vor Augen, und «weiß sofort, wer wann was bestellt oder gefragt hat. Dabei können die Flugbegleiter auch zusätzliche Informationen über die Passagiere abfragen» heißt es im Beschrieb.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Eindrücke des Smart Chairs.

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin