Die Lockheed L-1649A Starliner, die bei Lufthansa Super Star genannt wurde, wurde von Lufthansa einst im Transatlantikverkehr eingesetzt.

Historische FliegerLufthansa bringt Ju-52 und Super Star nach Frankfurt oder München

Sie werden nicht mehr ewig in Paderborn bleiben: Lufthansa bringt ihre Lockheed L-1694A Super Star und ihre Junkers Ju-52 zu einem ihrer deutschen Drehkreuze.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Derzeit befinden sie sich in der Region Ostwestfalen. Am Flughafen Paderborn-Lippstadt stehen zwei historische Lufthansa-Flugzeuge. Die Lockheed L-1694A Super Star ist in Einzelteilen eingelagert. Die Junkers Ju-52 D-AQUI steht nahezu komplett aufgebaut beim dortigen Vereins Quax, der sich der Förderung von historischem Fluggerät verschrieben hat.

Die Ju-52 wurde 1936 im Junkers-Werk in Dessau gebaut, die Super Star hatte ihren Erstflug 1956. «Die Propeller-Oldtimer zählen zu den markantesten und historisch bedeutendsten Flugzeugen in der Luftfahrt-Geschichte», so der Konzern. Künftig will er die beiden alten Maschinen an einem seiner beiden deutschen Drehkreuze gemeinsam präsentieren.

Vorbereitungen beginnen schon bald

Lufthansa-Chef Carsten Spohr kündigte an, dass die beiden Flieger zum 100. Lufthansa-Geburtstag im Jahr 2026 eine neue Bleibe bekommen und in Frankfurt oder München dauerhaft ausgestellt werden. Die Vorbereitungen dazu beginnen noch 2022.

Die Junkers Ju-52. Bild: Lufthansa

2026 ist der 100. Jahrestag der erstmaligen Lufthansa-Gründung. 1926 entstand die Deutsche Luft Hansa AG in Berlin durch den Zusammenschluss von Deutscher Aero Lloyd und Junkers Luftverkehr. «Die heutige Deutsche Lufthansa AG ist dabei nicht Rechtsnachfolgerin des 1926 gegründeten Unternehmens, sondern der in 1953 neu gegründeten Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf», betont das Unternehmen, das seit 1954 Namen Deutsche Lufthansa AG trägt und 1955 den Flugbetrieb aufnahm. «Der 100. Jahrestag der ersten Lufthansa Gründung soll dennoch gebührend gefeiert werden.»

Kritik an Umgang mit Konzerngeschichte

Mit dem Hinweis auf die fehlende Rechtsnachfolge grenzt sich das heutige Unternehmen einerseits ab von der damaligen Lufthansa, will das Jubiläum anderseits dennoch feiern, auch mit Lockheed Super Star und Ju-52. Dieser Kurs ist nicht unumstritten.

Der Historiker Lutz Budrass sagte zu Lufthansas Umgang mit der zweitgeteilten Geschichte bereits 2016 im Gespräch mit dem Radiosender Deutsche Welle: «Das Unternehmen will sich auf der einen Seite absetzen von den Verbrechen, an denen die Lufthansa während der Zeit des Nationalsozialismus beteiligt war. Auf der anderen Seite aber die Bilder nutzen, die aus der Luftfahrt der 1920er-Jahre stammen: diese schönen Bilder vom Wiederaufstieg Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg, Völkerverständigung, Frieden, Abenteuer.»

Historiker von Lufthansa selbst beauftragt

Budrass weiß, wovon er spricht. Er war schon Ende der 1990er-Jahre von Lufthansa mit mit einer Studie über Zwangsarbeit während der NS-Zeit beauftragt worden, die aber erst nach langer Zeit veröffentlicht wurde. Der Historiker schrieb derweil unter dem Namen «Adler und Kranich» ein eigenes Buch zur Lufthansa-Geschichte zwischen 1926 bis 1955.

Mehr zum Thema

Bei der Messe Aero Friedrichshafen ist schon ein Modell der Junkers Ju-52 NG zu sehen.

Junkers Ju-52 soll wiederauferstehen

Bis 2018 wurde sie noch für Rundflüge eingesetzt.

Lufthansas Ju-52 kommt nach Paderborn

Historisches Bild einer Lockheed L-1649A Super Star von Lufthansa: Damit ging es Ende der 1950er-Jahre Richtung Nordamerika.

Lufthansa schickt Super Star über den Atlantik

lufthansa airbus a320 neo 100 jahre livery norwich

Gewerkschaften rebellieren gegen Lufthansa und kündigen Doppelstreik an

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies