C-Series CS100 in den Farben der Swiss: Die Schweizer prüfen die größere Option.

Swiss prüft vergrößerte C-Series

Die Schweizer Fluglinie zeigt Interesse an der CS300 mit größerem Fassungsvermögen. Auch die Mutter Lufthansa schaut sich das Flugzeug von Bombardier an.

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Nico Buchholz ließ es sich nicht nehmen, zur Präsentation des Prototypen nach Montréal zu reisen. Der Chef des Flottenmanagements des Lufthansa-Konzerns war dabei, als Bombardier am Donnerstag (7. März) im Werk Mirabel das erste Exemplar der neuen Flugzeugfamilie C-Series präsentierte. Er erfuhr dort auch den endgültigen Entscheid des kanadischen Herstellers, neben den Standardversionen CS100 (110 bis 125 Plätze) und CS300 (135 bis 145 Sitze) eine CS300 mit bis zu 160 Plätzen anzubieten. Die Lufthansa sei an der Variante mit zusätzlichen Sitzen interessiert, erklärte Buchholz am Rande der Präsentation dem Fachmagazin Flightglobal.

Auch die Swiss schaue sich die Ausgabe der CS300 mit größerem Fassungsvermögen an, ergänzte Buchholz. Die Lufthansa bestellte dreißig Stück der CS100 für ihre Schweizer Tochter. Schon nächstes Jahr sollen die ersten Exemplare der neuen Mittelstreckenflugzeuge aus Kanada zur Flotte stoßen. Dort werden sie die ineffizienten und veralteten Avro RJ100 ersetzten. Die «Jumbolinos» haben inzwischen ein Durchschnittsalter von mehr als 15 Jahren.

Längerer Rumpf, zusätzliche Türe

Um die Extra-Version anbieten zu können, verlängerte Bombardier den Rumpf der CS300 um 60 Zentimeter auf 38,7 Meter. Dadurch können nun zwischen 148 und 160 oder 13 bis 15 Passagiere mehr untergebracht werden. Dann jedoch muss ein zusätzlicher Notausgang über den Tragflächen eingebaut werden. Das maximale Startgewicht wurde um 2,4 Prozent auf 65,3 Tonnen erhöht. Die CS300 hat in der Konfiguration mit 135 Plätzen eine Reichweite von 5400 Kilometern und kann so zum Beispiel Frankfurt mit Dubai verbinden.

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