Malecón in Havanna: Nur noch Kubas Hauptstadt darf angeflogen werden.

KubaUSA verbieten Charterflüge zu den meisten Airports

Linienflüge aus den USA dürfen auf Kuba nur noch die Hauptstadt ansteuern. Jetzt werden die Beschränkungen auf Charterangebote ausgeweitet.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Im vergangenen Jahr schränkten die USA gleich zwei Mal den Flugverkehr nach Kuba ein. Im Sommer untersagte die Regierung von Präsident Donald Trump Businessjets Flüge zur Karibikinsel. Im Herbst verbot sie auch Linienflüge zu allen kubanischen Airports außer Havanna. Jetzt folgen die nächsten Auflagen.

Vergangene Woche teilte das amerikanische Transportministerium mit, dass künftig auch Charterflüge aus den USA nur noch Havanna ansteuern dürfen. Sie waren bisher noch erlaubt. Neun andere Flughäfen, zu denen es Flüge gab, sind damit künftig tabu. Reiseunternehmen und Betreiber haben 60 Tage Zeit, die neue Regelung umzusetzen. Zudem kündigte das Ministerium an, bald auch eine Obergrenze für Charterflüge zum José Martí International Airport von Havanna zu erlassen.

Charter- statt Linienflüge

Das neue Verbot soll verhindern, dass der Linienflugstopp vom Herbst 2019 durch zusätzliche Charterflüge umgangen wird, wie Washington begründet. Die Vereinigten Staaten wollen Kuba so von Einnahmen abschneiden. Sie werfen der Regierung des Landes vor, ihr Volk zu unterdrücken und Venezuelas Machthaber Nicolas Maduro zu unterstützen.

Mehr zum Thema

Kuba: Die Verbindungen zwischen Florida und kubanischen Städten fallen weg.

Jetblue und American müssen Kuba-Flüge streichen

Che-Guevara-Portrait in Havanna: Nicht beliebt bei der US-Regierung.

US-Businessjets dürfen nicht mehr nach Kuba fliegen

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

ticker-usa

Neue Regel des Verkehrsministeriums der USA entlastet Airlines bei Wartungsproblemen

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack