CS100 in Swiss-Farben: Schnittiges Design, volle Kabine.

Kleiner SitzabstandKritik an der Kabine der Swiss-C-Series

Der Sitzabstand sei gering, die Ausrüstung mager. So lautet vereinzelte Kritik an der Kabine der neuen C-Series der Swiss. Die Airline widerspricht.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Bombardier preist seine C-Series als wahres Wunderding der Lüfte. Größere Gepäckfächer für mehr Stauraum, übergroße Fenster für mehr Licht und eine bessere Aussicht sowie eine Kabine, die breitere Sitz zulasse. In einer Einklassenkonfiguration empfiehlt der kanadische Flugzeugbauer für das kleinere Modell CS100 120 Sitzplätze mit einem Abstand von 32 Inch oder 81,3 Zentimeter.

Daran hält sich die Swiss nicht. Sie packt das zulässige Maximum von 125 Passagieren in ihre C-Series CS100. Und der Sitzabstand beträgt nur 30 Inch. Das ist nicht nur weniger als von Bombardier angeregt, sondern auch 1 Inch weniger als in den Avro RJ100 Jumbolinos der Schweizer Airline, die ab 2016 schrittweise durch die C-Series abgelöst werden und gleich viel wie bei Ryanair. Das stößt denn auch bei einigen Vielreisenden auf Kritik. «Es ist eng, es gibt kein Wlan, keine individuellen Monitore und in der Business Class stehen nicht mal richtige Business-Sitze», beklagt sich einer.

Gewöhnlicher Sitz, dafür garantiert kein Sitznachbar

Die Einheitssitze seien in der Branche auf Europa-Flügen üblich, verteidigt sich die Swiss. «Dies ermöglicht uns optimal auf den verschiedenen Strecken auf die unterschiedliche Nachfrage nach Economy- und Businessklasse zu reagieren. In der Businessklasse wird dafür garantiert der Mittelsitz frei behalten», so eine Sprecherin. Mit dieser Konfiguration könne man konkurrenzfähig bleiben und dennoch Komfort bieten.

Auch vom kleineren Sitzabstand spüre der Passagier nichts, so die Sprecherin. «Durch den innovativen Sitz des deutschen Herstellers Zim mit ergonomischem Design und insbesondere den Mittelsteg des Tisches, der zusätzliche Kniefreiheit ermöglicht, ergibt sich zusätzlichen Bewegungsfreiheit von 1 Inch. Darum genießt der Kunde eigentlich 31 Inch Sitzabstand.» In der größeren CS300 baue Swiss zudem einen Business-Sitz mit 32 Inch Abstand ein. Vom Modell bestellte die Fluglinie zehn Stück.

Über jeder Sitzreihe der C-Series ein Bildschirm

Auch die Kritik, es fehle ein individueller Monitor, lässt die Swiss nicht gelten. Das sei in Europa ganz einfach nicht üblich. Man orientiere sich da am Markt. «Die Flugdauer ist zudem in der Regel sehr kurz und viele Passagiere bringe ihre eigenen Geräte mit. Im Übrigen ist neu über jeder Sitzreihe ein Bildschirm angebracht», so die Sprecherin. «Eine verpasste Chance», sagt auf der anderen Seite ein Kritiker. Am Ende entscheidet aber so oder so der Markt.

Mehr zum Thema

ticker-swiss

HB-IFC: Der dritte Airbus A350 von Swiss ist in Zürich angekommen

ticker-swiss

Swiss verschiebt Ankunft ihres dritten Airbus A350 auf Samstag

ticker-swiss

HB-IFC: Swiss holt dritten Airbus A350 nach Zürich

ticker-swiss

Swiss schickt weiteren Airbus A321 zur Verschrottung, der früher noch für Swissair flog

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack