...hat nur der Flughafen Frankfurt. Mehr als 70,5 Millionen waren es im Jahr 2019. Auch bei der Fracht ist Frankfurt mit mehr 2,1 Millionen Tonnen die Nummer eins.

CO2­-EmissionenKein deutscher Flughafen ist klimaneutral

48 Flughäfen weltweit sind klimaneutral. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist nur ein einziger vertreten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Nur ein Flughafen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist klimaneutral. Das zeigt eine Untersuchung des Airport Council International ACI. 246 Flughäfen nehmen an dem Zertifizierungsprogramm des Flughafen-Dachverbandes teil und 48 davon sind nun als klimaneutral eingestuft. Zuletzt kamen die Flughäfen Brüssel, London Stansted, Rom Ciampino und Treviso zu den Spitzenreitern hinzu. Aus den drei deutschsprachigen Ländern ist lediglich Genf im französischsprachigen Teil der Schweiz unter den Besten.

Die Flughäfen durchwandern beim Test durch den Airport Council International nacheinander vier Stufen: Level 1: Erfassung des CO2-Austoßes. Level 2: Reduktion. Level 3: Optimierung. Level 3+: CO2-Neutralität durch Kompensation aller übrig gebliebenen CO2­-Emissionen mit Zertifikaten. Der größte europäische Flughafen, der die höchste Stufe erreicht hat, ist Amsterdam Schiphol.

Frankfurt will noch keine Zertifikate

Am häufigsten reduzieren die Flughäfen Emissionen bei der Beleuchtung, bei Heiz- und Klimaanlagen sowie beim Fahrzeugpark. Wobei bei den Fahrzeugen zu bedenken ist, dass manche Flughäfen diese selber betreiben während andere dies an Drittfirmen ausgelagert haben. Die Emissionen solcher Drittfirmen kommen bei Level 3 zum tragen.

Warum ist aber etwa Deutschlands größter Flughafen in Frankfurt noch nicht bei 3+ angelangt, sondern steht seit dem Jahr 2012 auf Stufe 3? Ein Sprecher des Betreibers Fraport erklärt auf Anfrage von aeroTELEGRAPH, man wolle noch nicht auf den Ankauf von Zertifikaten aus Emissionsminderungsprojekten setzen, um Emissionen auszugleichen. Denn: «Im Rahmen unseres Energie- und CO2-Managements sehen wir noch Energie- und CO2-Einsparpotenziale, welche wir zunächst realisieren möchten», sagt der Sprecher.

Zürichs Ziel bis zum Jahr 2030

In Frankfurt hat man sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2030 einen Wert von 80.000 Tonnen CO2 zu erreichen. «Im vergangenen Geschäftsjahr betrug die COEmission von Fraport AG rund 190.065 Tonnen CO2 und damit 9,2 Prozent weniger als im Vorjahr», so der Sprecher.

Am Flughafen Zürich sollen die Emissionen bis 2030 auf 20.000 Tonnen pro Jahr sinken. «Dies entspricht einer Reduktion von 60 Prozent seit 1990», so der Flughafen. «Schon heute wurde eine Reduktion von über 40 Prozent erreicht.» In Bezug auf Level 3+ argumentiert der Betreiber Flughafen Zürich genauso wie Fraport: Man verfolge die Politik, erst die eigenen Emissionen weiter zu senken. «Erst wenn diese Möglichkeiten alle ausgeschöpft sind, soll über mögliche Kompensationen entschieden werden», so der Flughafen.

Mehr zum Thema

Boeing 737 mit «Eco Skies»-Bemalung: United will Emissionen senken.

United setzt sich als erste US-Airline strenges Klimaziel

Visualisierung von Booms Jet: Er soll 2,2 Mal so schnell sein wie der Schall.

Sind neue Überschallflugzeuge Klimakiller?

Jet am Flughafen: Die Wetterbedingungen werden sich ändern.

Wie der Klimawandel die Luftfahrt bedroht

ticker-wien-vie

Flughafen Wien vollständig mit CT-Scanner – neu Flüssigkeiten bis zwei Liter im Handgepäck erlaubt

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies