TransAsia Airways soll zusammen mit den taiwanesischen Mitbewerbern eine Billig-Airline gründen.

Eigene Billigairline für Taiwan

Der Chef von Trans Asia sieht wegen der ausländischen Billigkonkurrenz die nationale Luftfahrt in Gefahr.

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/span>China Airlines, EVA Airways und Trans Asia Airways waren jahrelange die unbestrittenen Platzhirsche in Taiwan. Der aggressive Expanisonskurs asiatischer Lowcost-Fluggesellschaften verschärft nun aber zunehmend den Wettbewerb auf der Insel vor Chinas Ostküste. Die neuen Rivalen sind äußerst erfolgreich. Und in den nächsten Wochen nimmt die Konkurrenz weiter zu, weil neue Anbieter den Flughafen Taiwan Taoyuan in Taipeh anfliegen. Alle diese dynamischen Gesellschaften sind in ausländischer Hand. Den nationalen Anbietern blieb bislang nur die Rolle des passiven Zuschauers, der laufend Marktanteile an die Neuankömmlinge verliert.

Das stößt dem Trans-Asia-Chef Vincent Lin sauer auf. Er sieht darin eine Gefahr für die Luftfahrt in seinem Land. Die Lösung brachte er bei einer Rede vor dem Transport Institute auf den Tisch, wie die Zeitung Taipei Times schreibt: «Taiwan zeigt eine große Nachfrage nach dem Lowcost-Modell. Diese wird bisher nur von ausländischen Gesellschaften bedient, etwa solchen aus Malaysia, Singapur oder Japan. Um in Zukunft bestehen zu können, braucht Taiwan eine eigene Airline nach diesem Modell.»

Staatliche Unterstützung

Deshalb regte Vincent Lin an, dass die drei Großen im Land, China Airlines, EVA Airways und seine Trans Asia ein Gemeinschaftsunternehmen bilden, um eine eigene Billigfluggesellschaft an den Start zu bringen. Die Regierung soll die drei traditionellen Anbieter dazu ermuntern. Die Führungsrolle beim gemeinsamen Projekt soll die China Aviation Development Foundation übernehmen, die Eigentümerin von China Airlines.

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