Die Aerion AS2: Bisher hatte das Jungunternehmen nur einen Businessjets in Planung.

AS3TMJetzt plant Aerion auch einen großen Überschalljet

Bisher tüftelte das Jungunternehmen an einem superschnellen Businessjet. Jetzt plant Aerion auch einen größeren und noch schnelleren Passagierflieger.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Seit 2014 tüfteln die Ingenieure von Aerion am Überschall-Businessjet Aerion AS2. Eine Menge Mitbewerber kämpfen um den gleichen Markt. Doch in die Luft hat es mit seinem Flugzeug bisher noch keiner geschafft.

Dennoch plant auch Aerion schon weiter. Am Montag (29. März) enthüllte das amerikanische Unternehmen neue Pläne. Sie gehen deutlich weiter und umfassen mit der AS3TM einen Passagierflieger, der Platz für 50 Passagiere bietet. Mit vierfacher Schallgeschwindigkeit (rund 4950 Kilometer pro Stunde) und einer Reichweite von 11.200 Kilometern setzt sich Aerion dabei große Ziele.

Vom Businessjet zum Passagierflieger

Das neue Flugzeug weist im Vergleich zum bisher vorgestellten Jet der Firma grundlegende Unterschiede auf. Die AS2 ist ein Privatjet für acht bis zwölf Passagiere, der unterhalb der doppelten Schallgeschwindigkeit fliegt. Mit der AS3TM kommt ein doppelt so großes und doppelt so schnelles Flugzeug in das Portfolio des jungen Unternehmens.

Und das, obwohl Aerion bereits jetzt mit Verspätungen bei der ungleich kleineren AS2 kämpft. Erst vor Kurzem überarbeitete der Flugzeugbauer die Flügel komplett. Das neue Modell soll dennoch bis zum Ende des Jahrzehnts mit Passagieren in der Luft sein, die AS2 schon 2026. Ursprünglich war der Erstflug des kleineren Fliegers für 2019 geplant, mittlerweile wird dieser frühestens 2024 stattfinden.

Bereits Kunden an der Angel

Die AS2 mit Platz für zwölf Passagiere ist grundlegend für die Entwicklung der AS3TM. Der neue Flieger soll auf der Basis des Businessjets gebaut werden. Für das Basismodell sicherten sich die Amerikaner bereits zwei Kaufabsichten für je 20 Exemplare von Netjets und Flexjet.

Mit ihrem Schritt in den Überschallmarkt für Passagiere einzusteigen, ist Aerion allerdings nicht alleine. Das Startup Boom Supersonic arbeitet schon seit einigen Jahren am XB-1, ein Passagierjet mit 55 Sitzen, der Überschallgeschwindigkeit fliegen soll. Mit reichlich Verspätung ist der Erstflug für das Jahr 2025 geplant.

Mehr zum Thema

Neuer Entwurf der Aerion AS2: Neue Flügel sollen das Flugzeug effizienter machen.

Aerion verpasst seinem Überschalljet neue Flügel

Netjets und Flexjet sichern sich Kaufrechte für Aerions Überschall-Businessjet

Netjets und Flexjet sichern sich Kaufrechte für Aerions Überschall-Businessjet

Liebherr wird Lieferant für Überschall-Businessjet von Aerion

Liebherr wird Lieferant für Überschall-Businessjet von Aerion

TMS-10 im Flug: Bei einem Erfolg soll ein Überschalljet für 15 Personen entstehen.

China baut und testet Überschall-Business-Jet in Originalgröße

Video

lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil