Neuer Jetblue-Sitz: Der Konkurrenz annähern.

Billigairline macht auf Luxus

Jetblue erweitert ihr Angebot und führt eine Luxusklasse ein. Diese soll mehr bieten und weniger kosten als bei der Konkurrenz.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Günstige Preise, wenig Schnickschnack. Das war bisher die Philosophie von Jetblue – wie auch die vieler anderer Billiganbieter. Doch die amerikanische Airline tut sich schwer damit, im Wettbewerb gegen Southwest, American, Delta und Co. zu bestehen. Ihre Kosten pro Meile und Sitz liegen höher als bei der Konkurrenz. Um das zu ändern, schraubt Jetblue nun am Geschäftsmodell. Bisher bot die Fluggesellschaft nur eine Klasse an. Im zweiten Quartal 2014 kommt nun auch eine Luxus-Klasse dazu.

In den elf neuen Airbus A321, die ab dann ausgeliefert werden, baut die Airline zusätzlich zu den Economy-Plätzen auch 16 Premium-Sitze ein. Diese lassen sich laut Jetblue sich in flache Betten verwandeln, bieten Wifi-Anschluss, einen 15-Zoll-Bildschirm mit über 100 Live-TV-Kanälen und eine eigene Steckdose. Vier der 16 Sitze sollen sogar mit Türen ausgestattet werden. Diese nennt Jetblue dann Private Suites, angelehnt an das First-Class Angebot der Golfairlines wie Emirates oder Etihad. Die Sitze sollen laut dem Blog der Airline Passanger Experience Association denen ähneln, die unter anderem bei Swiss oder Brussels Airlines zum Einsatz kommen.

Auf längeren Flügen

Die neuen Sitze werden auf den längeren USA-Flügen zwischen der Ost- und der Westküste im Einsatz stehen. Auf diesen Transkontinental-Routen herrscht der stärkste Wettbewerb bei Premium-Tickets. Sie kosten oft mehrere Tausend Dollar. Bei Jetblue will man einen tieferen Preis bieten und sich ein Stück von dem Kuchen abschneiden. Genaue Tarife nannte das Unternehmen allerdings noch nicht. Die A321, die nicht für den Transkontinental-Service genutzt werden, erhalten eine klassische Ein-Klassen-Konfiguration mit 190 Plätzen.

Mehr zum Thema

Erste Klasse von Korean Air: Bald nur noch auf 35 von 111 Verbindungen vorhanden.

Korean Air bietet auf vielen Strecken keine First Class mehr

Delta hat sich 2010 an die Spitze der grössten Airlines gesetzt.

Was First-Class-Passagiere bekommen

Video

airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte er nun erstmal einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin