Vier bis sechs zusätzliche B737's will Jet Airways einsetzen.

Internationaler statt billiger

Jet Airways hat keine Lust auf den Preiskampf der indischen Airlines. Die Airline setzt stattdessen auf mehr internationale Routen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Jet Airways schwächelt. Die im Inland größte indische Airline leidet unter hohen Treibstoffkosten und unter dem Preiskampf mit der Konkurrenz. Erst in der vergangenen Woche musste die Fluggesellschaft einen Verlust von 1,23 Milliarden Rupien (ca. 19 Milliarden Euro/22,1 Milliarden Franken) verkünden. Ein Grund waren eben die Treibstoffpreise, die 57 Prozent der Kosten des Konzerns ausmachten. Die Ticketpreise will man im Inland, so K.G. Vishwanath, Vizepräsident von Jet Airways, aber nicht anpassen. Der Wettbewerb im Preissektor werde geradezu «irrational», so Vishnawath.

Um trotzdem konkurrenzfähig zu bleiben, will die Fluggesellschaft jetzt verstärkt auf internationale Strecken setzen. Vor allem die Strecken nach Südostasien und in die Golfregion wolle man, so Vishnawath, ausweiten. Vier bis sechs Boeing 737-Flieger will die Airline dafür zusätzlich einsetzen.

Auslastung verbessern

Laut Branchenkreisen will Jet Airways einen weiteren Flug auf der Strecke Mumbai-Bangkok einsetzen. Hier will man vor allem die Konkurrenz durch IndoGo und Thai Airways angreifen. Auch die Strecke Thiruvanathapuram-Sharjah soll verstärkt angeboten werden, ebenso wie der Service nach Hong Kong und Newark. Auf dieser Route ist Kingfisher ein großer Wettbewerber. Auf der Strecke nach Hong Kong hat die Airline einen Marktanteil von 40 Prozent.

Auf den internationalen Strecken hat Jet Airways eine Auslastung von 75 Prozent. Durch das ausgeweitete Angebot wolle man diese in den nächsten Monaten noch erhöhen, heißt es in der Prognose des Quartalsberichts der Airline. Funktionieren könnte das, weil auf den internationalen Strecken bisher kein mit den Inlandsflügen vergleichbares Preisdumping stattfindet.

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies