Flieger von Jet Airways: Die Fluglinie will ein Zweiklassen-System einführen.

Jet AirwaysAbschied vom Billig-Dasein

Die neue indische Fluglinie Vistara ist noch nicht gestartet. Und schon lehrt sie die Konkurrenz das Fürchten. Jet Airways will das Billigimage loswerden.

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Mit ihrem einfachen Service, wo man für jedes Extra auch extra zahlen muss, haben Billigflieger weltweit den etablierten Airlines das Leben schwer gemacht. Nun gibt es offenbar eine gegenläufige Bewegung, wie sich derzeit in Indien beobachten lässt. Zunächst trat Air India Star Alliance bei und verbesserte den Service. Dann kündigte Vistara – die neue gemeinsame Fluggesellschaft von Singapore Airlines und dem indischen Konglomerat Tata – an, kein Billiganbieter sein zu wollen. Stattdessen gelte das Motto «Atithi Devo Bhav» – «Der Gast ist Gott». Eine «Obsession für Qualität» bilde das Rückgrat des Unternehmens.

Konkurrent Jet Airways will da offenbar nicht zurückstehen: Ab dem 1. Dezember sollen alle Inlandsflüge auch in der Economyklasse vollen Service haben, meldet das Wirtschaftsportal Live Mint. Der Verkauf von Essen und Getränken an Bord werde eingestellt, stattdessen seien Mahlzeiten inklusive, heißt es in einer Stellungnahme der Airline. Diese Änderung ist Teil einer Umstrukturierung. Alle Unternehmensteile sollen zu einer einzelnen Marke vereinigt werden, Jet Lite und Jet Konnect werden eingestellt.

Zwei Klassen statt All-Economy

Bis Ende 2014 sollen alle Maschinen von Jet Airways eine Zwei-Klassen-Konfiguration erhalten, die die bisherige All-Economy ersetzt. Eine Änderung des Geschäftskonzepts von Jet Airways scheint bitter nötig: Allein im ersten Quartal 2014 machte das Unternehmen einen Verlust von umgerechnet mehr als 28 Millionen Euro.

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