David Manzanas: «Obwohl wir über die Kanarischen Inseln hinaus expandiert sind, haben wir unseren öffentlichen Versorgungsauftrag nie aus den Augen verloren.»

David Manzanas, Binter«Binter ist die einzige Fluggesellschaft, die Verbindungen zu sämtlichen Flughäfen des Archipels anbietet»

Binter ist die Regionalairline der Kanaren. Im Interview spricht Chef David Manzanas über die Positionierung neben Billigairlines, die Expansion nach Afrika, Langstreckenflüge und Vor- und Nachteile eines Allianzbeitritts.

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Binter ist auf den Kanaren fast schon zum Synonym für Reisen zwischen den Inseln geworden. Wie verhindern Sie, dass Sie es sich auf Ihrem Heimatmarkt zu bequem machen?

David Manzanas: Die Mission von Binter besteht darin, die Einschränkungen zu überwinden, die sich aus der Insellage ergeben. Wir wollen die Mobilität der kanarischen Bevölkerung erleichtern und den sozialen Zusammenhalt sowie die wirtschaftliche Entwicklung des Archipels fördern. Auf der Grundlage dieses Engagements haben wir ein Streckennetz mit durchschnittlich 240 Flügen zwischen den Inseln pro Tag aufgebaut. Mit den sich wandelnden Mobilitätsbedürfnissen der Kanarischen Inseln hat sich auch unser Unternehmen weiterentwickelt. Im Jahr 2005 haben wir internationale Verbindungen nach Westafrika und Portugal aufgenommen. Später haben wir unsere Präsenz auf dem spanischen Inlandsmarkt durch Direktverbindungen zwischen den Kanarischen Inseln und verschiedenen Zielen im übrigen Spanien ausgebaut. Dieses Wachstum zeigt gerade, dass wir uns keineswegs auf unseren Erfolgen ausruhen. Vielmehr streben wir kontinuierlich nach Exzellenz und Verbesserungen und wollen einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen.

Viele Regionalfluggesellschaften kämpfen mit geringen Gewinnmargen. Warum ist das Geschäftsmodell von Binter vergleichsweise erfolgreich?

Unser Geschäftsmodell basiert auf einem klar differenzierten Leistungsversprechen, das auf Servicequalität, Komfort und einem Reiseerlebnis beruht, das den Standards unserer sogenannten kanarischen Art des Fliegens entspricht. So bezeichnen wir unsere Art, die Dinge anzugehen. Obwohl wir über die Kanarischen Inseln hinaus expandiert sind, haben wir unseren öffentlichen Versorgungsauftrag nie aus den Augen verloren. Der eigentliche Daseinszweck unseres Unternehmens bleibt die Anbindung der Kanarischen Inseln untereinander. Wir sind die einzige Fluggesellschaft, die Verbindungen zu sämtlichen Flughäfen des Archipels anbietet.

Wie stark hat der Anstieg der Treibstoffpreise infolge des Iran-Krieges Binter bisher getroffen? Welchen Teil Ihres Bedarfs haben Sie abgesichert?

Bislang hat die Entwicklung der geopolitischen Lage keine nennenswerten operativen Auswirkungen auf Binter gehabt. Wir haben weder Probleme bei der Treibstoffversorgung festgestellt, noch mussten wir unsere Geschäftspolitik oder unseren Flugplan anpassen. Wie jede Fluggesellschaft beobachten wir die Entwicklung des Energiemarktes kontinuierlich und verfolgen ein umsichtiges Risikomanagement im Umgang mit solchen Situationen.

«Die kanarische Identität ist Teil der DNA von Binter.»

Wie wichtig ist die regionale Identität von Binter für den wirtschaftlichen Erfolg?

Die kanarische Identität ist Teil der DNA von Binter. Unser Daseinszweck besteht darin, die Anbindung des Archipels zu verbessern und durch einen hochwertigen Service zu seiner wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung beizutragen. Diese Identität spiegelt sich auch in dem Reiseerlebnis wider, das wir unseren Fluggästen bieten. Was wir als kanarische Art des Fliegens bezeichnen, ist nicht nur eine bestimmte Form der Dienstleistung. Es ist Ausdruck unseres Verständnisses von Mobilität, das auf Nähe, Qualität und Verbundenheit mit unserer Heimat beruht. Das ist ein Unterscheidungsmerkmal, mit dem sich unsere Kundinnen und Kunden auf den Kanarischen Inseln identifizieren und das im Laufe der Zeit auch in den Märkten Anerkennung gefunden hat, in denen wir gewachsen sind.

Binter positioniert sich klar oberhalb des Billigflugmodells. Glauben Sie, dass die Passagiere langfristig bereit sein werden, für dieses höherwertige Produkt zu bezahlen?

In der Luftfahrt gibt es unterschiedliche Geschäftsmodelle, die jeweils verschiedene Marktsegmente bedienen. Binter hat sich für ein Leistungsversprechen entschieden, bei dem die Servicequalität im Mittelpunkt steht. Dazu gehören Leistungen wie Handgepäck, Bordunterhaltung, ein kostenloser Gourmet-Snack oder kostenlose Anschlussverbindungen zwischen kanarischen Flughäfen. All diese Leistungen stehen sämtlichen Fluggästen zur Verfügung, unabhängig davon, welchen Tarif sie gebucht haben. Unser Ziel ist es, von Anfang an ein vollständiges Reiseerlebnis zu bieten, die Reise für unsere Kundinnen und Kunden möglichst unkompliziert zu gestalten und ein hohes Maß an Komfort zu gewährleisten. Die Marktentwicklung bestätigt, dass es eine etablierte Nachfrage nach dieser Art von Produkt gibt. Unser Angebot richtet sich an jene Kundengruppe, die Wert auf ein umfassendes und hochwertiges Reiseerlebnis legt. Es wird auch künftig eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale von Binter bleiben.

Werden Sie also weiterhin kostenlose Getränke und Snacks anbieten?

Ja. Im vergangenen Jahr haben wir unser Angebot kontinuierlich weiterentwickelt, neue Produkte eingeführt, den Bezug zu den Kanarischen Inseln gestärkt und das Angebot an die Vorlieben unserer Kundinnen und Kunden angepasst. Für uns sind diese Snacks mehr als eine zusätzliche Serviceleistung. Sie sind ein Element, das die Qualität und Gastfreundschaft widerspiegelt, die wir auf jedem Flug vermitteln möchten.

Die Fluggesellschaft expandiert kontinuierlich auf dem spanischen Festland. Auf diesen Strecken stehen Sie in einem deutlich härteren Wettbewerb mit Billigfluggesellschaften und traditionellen Netzwerkairlines. Warum bieten Sie diese Verbindungen dennoch an?

Unsere Expansion auf dem spanischen Festland folgt einer klar definierten Strategie. Zunächst haben wir Strecken aufgenommen, auf denen es zuvor keine Direktverbindungen zu den Kanarischen Inseln gab, um die direkte Anbindung des Archipels zu verbessern. Schrittweise haben wir dann auch Märkte erschlossen, in denen bereits Wettbewerb besteht. Denn unsere Erfahrungen bestätigen, dass unser Leistungsversprechen auch für einen Teil der Nachfrage attraktiv sein kann, der eine andere Art des Fliegens schätzt. Die Expansion außerhalb der Kanarischen Inseln bedeutet keine Änderung unseres Geschäftsmodells, sondern ist die natürliche Weiterentwicklung eines Unternehmens, dessen Priorität weiterhin darin besteht, die Anbindung des Archipels zu stärken und gleichzeitig neue Wachstumschancen zu erschließen. Binter wächst dort, wo wir überzeugt sind, unseren Kunden einen Mehrwert bieten und unsere Mission, die Kanarischen Inseln mit der Außenwelt zu verbinden, stärken zu können.

Embraer E195-E2 von Binter: Die Fluglinie baut stetig aus.

Wie schwierig ist es, gegen Fluggesellschaften wie Ryanair, Easyjet oder Vueling anzutreten, die stark über den Preis konkurrieren?

Wir treten mit einer klar differenzierten Positionierung im Wettbewerb an. Unser Ziel ist es nicht, den Markt über den Preis anzuführen, sondern ein Leistungsversprechen zu bieten, das auf Servicequalität, Pünktlichkeit, guter Anbindung und dem Reiseerlebnis basiert.

Ein neuer Trend ist, dass Fluggesellschaften aus den USA Urlaubsreisende direkt auf die Inseln bringen. Diese Passagiere reisen dann nicht mehr über das spanische Festland an. Verlieren Sie durch diese Entwicklung Geschäft?

Jede Verbesserung der internationalen Anbindung der Kanarischen Inseln ist positiv für den Archipel, da sie seine Erreichbarkeit verbessert und seine Attraktivität als Reiseziel stärkt. Unser Geschäftsmodell ist auf eine andere Ausgangslage ausgerichtet: Unser Ziel besteht darin, die Verbindungen zwischen den Kanarischen Inseln und ihren natürlichen Märkten zu verbessern und ein umfangreiches Streckennetz innerhalb des Archipels sowie zu verschiedenen nationalen und internationalen Zielen anzubieten. Wir werden diese Strategie weiterverfolgen und uns dabei an die Entwicklung der Nachfrage anpassen.

Erwägt Binter, ebenfalls in diesen Markt einzusteigen und Langstreckenverbindungen in die USA anzubieten, wie beispielsweise Azores Airlines oder Cabo Verde Airlines?

Das ist derzeit nicht Teil unserer Strategie. Unser Schwerpunkt liegt weiterhin darauf, die Verbindungen zwischen den Kanarischen Inseln und ihren natürlichen Märkten zu stärken und die Entwicklung unseres Mittelstreckennetzes zu konsolidieren. Parallel dazu erweitern wir die Reisemöglichkeiten unserer Kundinnen und Kunden durch Kooperationsvereinbarungen mit anderen Fluggesellschaften. Diese ermöglichen ihnen den Zugang zu einem größeren internationalen Streckennetz mit einem einzigen Ticket und einem durchgängigen Reiseerlebnis.

«Wir haben beschlossen, unsere Ressourcen auf jene Märkte zu konzentrieren, in denen wir ein größeres Entwicklungspotenzial sehen.»

Früher sind Sie einige Ziele in Frankreich und Italien angeflogen. Warum haben Sie diese Verbindungen eingestellt? Könnten Sie irgendwann wieder Flüge in andere europäische Länder außerhalb Spaniens und Portugals anbieten, etwa nach Deutschland oder Großbritannien?

Wir überprüfen unser Streckennetz kontinuierlich, um es an die Entwicklung der Nachfrage und unsere strategischen Prioritäten anzupassen. Im Zuge dieses Prozesses haben wir beschlossen, unsere Ressourcen auf jene Märkte zu konzentrieren, in denen wir ein größeres Entwicklungspotenzial und eine bessere Übereinstimmung mit unserem Geschäftsmodell sehen. Wie jede Fluggesellschaft prüfen wir weiterhin Wachstumschancen. Deshalb werden wir jene Möglichkeiten analysieren, die am besten zu unserem Unternehmenskonzept passen.

Ihre Stärke ist zugleich Ihre Schwäche. Sie haben eine außerordentlich starke Position auf dem kanarischen Markt. Das bedeutet aber auch, dass Sie stark von ihm abhängig sind. Wie begrenzen Sie dieses Risiko?

Unsere Verbundenheit mit den Kanarischen Inseln betrachten wir nicht als Schwäche, sondern als den wichtigsten Wert von Binter und als Grundlage, auf der unser Unternehmen aufgebaut wurde. Um diese Position zu erhalten, müssen wir uns jeden Tag weiter verbessern, auf die Bedürfnisse unserer Kunden hören und zur Verbesserung der Anbindung des Archipels beitragen. Gleichzeitig sieht unsere Strategie vor, unsere Geschäftstätigkeit verantwortungsvoll weiter zu diversifizieren. Dies geschieht durch den Ausbau der Verbindungen mit der Außenwelt und die Weiterentwicklung der verschiedenen Unternehmen, die zum Binter-Verbund gehören. Diese Kombination ermöglicht es uns, unsere Position auf den Kanarischen Inseln zu festigen und gleichzeitig unsere Wachstumschancen zu erweitern.

Sie betreiben eine Flotte von ATR 72 und Embraer E195-E2. Könnte Binter irgendwann den Einsatz größerer Flugzeuge in Betracht ziehen?

Unsere Flottenstrategie richtet sich nach den Anforderungen unseres Streckennetzes und unserem Geschäftsmodell. Derzeit verfügen wir über eine Flotte, die sich durch ihre Modernität und Effizienz auszeichnet. Sowohl die ATR 72-600 als auch die Embraer E195-E2 passen hervorragend zu den Eigenschaften der von uns bedienten Strecken. Jede künftige Entscheidung über die Aufnahme neuer Flugzeugmodelle wird von der Entwicklung der Nachfrage und unserer Wachstumsstrategie abhängen. Wir werden jene Lösungen wählen, die am besten dazu beitragen, eine effiziente Anbindung und einen hochwertigen Service anzubieten.

Flugzeug von Binter: Die Airline expandiert nach Afrika.

Welche Rolle spielt Afrika tatsächlich in der langfristigen Strategie von Binter? Ist es weiterhin ein Nischenmarkt oder eine echte Wachstumschance?

Westafrika gehört seit der Aufnahme unserer internationalen Geschäftstätigkeit im Jahr 2005 zu unserem natürlichen Expansionsgebiet. Derzeit verbinden wir die Kanarischen Inseln mit sieben Flughäfen in der Region. Wir sehen ein erhebliches Potenzial, die Beziehungen zwischen beiden Regionen weiter zu stärken, sofern die Marktbedingungen dies zulassen. Unser Ziel ist es, beide Gebiete einander näherzubringen, die Mobilität der Menschen zu erleichtern und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Kanarischen Inseln, Westafrika und dem übrigen Streckennetz zu fördern.

Allerdings ist es ein schwieriger Markt mit zahlreichen politischen Risiken, wie sich im Fall der Westsahara gezeigt hat. Hinzu kommen hohe bürokratische Hürden.

Wie jeder international tätige Anbieter analysieren wir kontinuierlich die politischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen der Märkte, in denen wir tätig sind. Unsere Priorität besteht darin, einen sicheren, zuverlässigen und nachhaltigen Flugbetrieb zu gewährleisten. Deshalb wird jede Wachstumsentscheidung erst nach einer sorgfältigen Bewertung sämtlicher Faktoren getroffen, die die Wirtschaftlichkeit einer Strecke beeinflussen können.

Sie unterhalten Codeshare-Partnerschaften mit Iberia, Air Europa und Azores Airlines. Möchten Sie diese Form der Zusammenarbeit ausbauen? Welche Art von Fluggesellschaften kommt für neue Codeshare-Abkommen infrage?

Codeshare-Abkommen sind ein sehr wertvolles Instrument, um die Reisemöglichkeiten unserer Kunden zu erweitern und ihr Reiseerlebnis zu verbessern. Sie ermöglichen es ihnen, mit einem einzigen Ticket zu reisen und ihr Gepäck bis zum Endziel aufzugeben, wenn sie Flüge verschiedener Fluggesellschaften miteinander kombinieren. Wir werden solche Kooperationen weiterhin prüfen, sofern sie dazu beitragen, unser Leistungsversprechen zu stärken und die Reisemöglichkeiten unserer Kunden weiter auszubauen.

«Bilaterale Abkommen ermöglichen es uns, dieses Ziel zu erreichen und gleichzeitig unsere operative und kommerzielle Unabhängigkeit zu bewahren.»

Sie gehören keiner Luftfahrtallianz an. Könnte eine Mitgliedschaft für Binter interessant sein?

Die Priorität bleibt, die notwendige Flexibilität zu bewahren, um eine Strategie zu verfolgen, die auf die Bedürfnisse der Luftverkehrsanbindung der Kanarischen Inseln ausgerichtet ist. Bilaterale Abkommen ermöglichen es uns, dieses Ziel zu erreichen und gleichzeitig unsere operative und kommerzielle Unabhängigkeit zu bewahren. Deshalb sind sie derzeit das Instrument, das am besten zu unserem Geschäftsmodell passt. Jede strategische Entscheidung, die wir treffen, muss mit unserer Hauptaufgabe vereinbar sein: die Anbindung der Kanarischen Inseln und den Service für unsere Kunden weiter zu verbessern.

Viele europäische Fluggesellschaften haben mit Personalmangel zu kämpfen. Hat Binter Schwierigkeiten, Piloten, Techniker oder Kabinenpersonal zu rekrutieren?

Die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte ist eine der großen Herausforderungen für die gesamte Luftfahrtbranche. In unserem Fall hat uns das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens ermöglicht, weitere Fachkräfte einzustellen. Inzwischen beschäftigen wir mehr als 2900 Mitarbeitende. Gleichzeitig setzen wir darauf, eigene Ausbildungskapazitäten aufzubauen. Initiativen wie Aeronautical Training Canarias ermöglichen es uns, zur Ausbildung neuer Fachkräfte beizutragen und den Fachkräftenachwuchs zu stärken, den sowohl Binter als auch die gesamte Branche benötigen.

Wenn Sie zehn Jahre in die Zukunft blicken: Was ist Ihrer Meinung nach die größte Bedrohung für Binter – und was die größte bislang ungenutzte Chance?

Die wichtigste Chance für Binter wird auch künftig darin bestehen, die Anbindung der Kanarischen Inseln untereinander und an ihr natürliches Einzugsgebiet weiter zu verbessern. Dabei wollen wir nachhaltig wachsen und an einem Leistungsversprechen festhalten, das auf Servicequalität basiert. Was die Herausforderungen betrifft, wird die gesamte Branche einen tiefgreifenden Wandel bewältigen müssen. Das betrifft Bereiche wie Nachhaltigkeit, operative Effizienz, die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte und die Entwicklung der geopolitischen Rahmenbedingungen. Wir sind überzeugt, dass jene Fluggesellschaften am besten für die Zukunft gerüstet sein werden, denen es gelingt, sich an dieses Umfeld anzupassen, ohne ihre Identität zu verlieren.

David Manzanas begann seine Karriere vor 18 Jahren bei der ehemaligen spanischen Fluggesellschaft Naysa in der Ausbildungsabteilung. Neben seiner Tätigkeit als Pilot übernahm er verschiedene Führungspositionen, darunter die Leitung der Crew-Ausbildung und die Funktion des Flugbetriebsleiters. Als Geschäftsführer von Naysa leitete er 2017 die Fusion mit Binter Airlines. Bei Binter verantwortete er die Einführung der Embraer E2 in Europa und trieb die internationale Expansion der Fluggesellschaft voran. David ist seit 2017 Chef der Airline und daneben Verkehrspilot. Er verfügt über einen Bachelorabschluss in Betriebswirtschaft der Sheffield Hallam University sowie einen MBA und einen PADE-Abschluss der Atlantic Business School.

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