C-Series: Bald ein Airbus-Flieger.

Übertragung am 1. JuliIn 24 Tagen ist die C-Series ein Airbus

Alle behördlichen Bewilligungen sind da. Bombardier übergibt das C-Series-Programm am 1. Juli offiziell an Airbus. Die Kanadier schießen aber auch dann weiter Geld ein.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Im kanadischen Mirabel und im französischen Toulouse wurde in den letzten Monaten eifrig vorbereitet. «Unsere Teams haben ohne Unterbrechung gearbeitet, um die Kulturen und den Betrieb zusammenzuführen - schneller als im Fahrplan vorgesehen», kommentiert der neue C-Series-Chef Philippe Balducchi. Er sei zuversichtlich, dass man die Kooperation zu einem kommerziellen Erfolg machen könne.

Am. 1. Juli übernimmt der Airbus-Manager sein neues Amt offiziell. Dann geht die Mehrheit an der C Series Aircraft Limited Partnership an Airbus über. Man habe alle behördlichen Bewilligungen erhalten, teilten Bombardier und Airbus am Freitag (8. Juni) mit. Deshalb könne die Übertragung zu Beginn des kommenden Monats stattfinden. In der Firma ist das gesamte C-Series-Programm gebündelt. Airbus hält künftig 50,01 Prozent. Die restlichen Anteile werden bei Bombardier (zirka 31 Prozent) und der kanadischen Provinz Québec (zirka 19 Prozent) liegen.

Geld gegen Dividende

Für die Übernahme zahlt Airbus nichts. Es fließe beim Übergang von Bombardier zu Airbus kein Geld, hieß es im Herbst bei der Bekanntgabe der Transaktion. Zudem verpflichten sich die Kanadier, Geld in die C Series Aircraft Limited Partnership einzuschießen, falls diese Finanzbedarf haben sollte.

Der Betrag wurde ursprünglich auf maximal 700 Millionen US-Dollar über drei Jahre festgelegt. Nun verpflichten sich die Kanadier, in der zweiten Hälfte 2018 bis zu 225 Millionen, 2019 250 Millionen und 2020 und 2021 350 Millionen zu zahlen, falls es nötig wird. Im Gegenzug erhalten sie Aktien ohne Stimmrecht mit einer festen Dividende von 2 Prozent.

Mehr zum Thema

Tragfläche einer C-Series von Swiss: Der Flieger ist nun auch ein Airbus.

Airbus übernimmt Zepter bei C-Series

ticker-airbus-neo-1

Airbus übergibt 800. A320 aus Endmontage in Tianjin

ticker-airbus-helicopters

H135, H145M und H175M: Spanien bestellt 100 Airbus-Helikopter für Streitkräfte

ticker-airbus-helicopters

H145M : Deutschland bestellt weitere 20 Hubschrauber bei Airbus

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack