Airbus A380: Nicht alle gebauten Superjumbos sind gleich attraktiv.

Gebrauchte Superjumbos zu schwerIAG möchte sechs oder sieben weitere A380

Singapore Airlines gibt vier Airbus A380 an den Leasinggeber zurück. IAG will mehr Superjumbos, winkt bezüglich dieses Quartetts aber ab. Begründung: Die Flieger hätten ein Problem.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Es gibt durchaus einen Hoffnungsschimmer. Man befinde sich in Gesprächen mit diversen Interessenten für die vier von Singapore Airlines zurückgegebenen Airbus A380, erklärt Christian Mailly von der Leasingfirma Dr. Peters im Interview mit aeroTELEGRAPH. Er ist daher zuversichtlich, einen Abnehmer für die Superjumbos zu finden.

Ein Interessent sei British Airways, bestätigte Mailly. Willie Walsh, Chef der Dachgesellschaft IAG, hatte schon vergangenes Jahr erklärt, Interesse an gebrauchten Superjumbos zu haben. Die könnten dann sogar nicht nur für British Airways, sondern auch für die weiteren Töchter Aer Lingus und Iberia fliegen, sagte er im Interview mit aeroTELEGRAPH.

Für hochfrequentierte Routen

Doch die ersten Singapore-Superjumbos sind für ihn keine Option mehr, sagte der Manager diese Woche vor Journalisten. Der Grund: Die A380 haben Übergewicht - sie sind also schwerer als neuere Exemplare. Das ist bei ersten Modellen neuer Flugzeuge oft der Fall und macht diese für potenzielle Abnehmer unattraktiv, weil sie mehr Treibstoff verbrauchen.

Grundsätzlich hat der IAG-Chef aber noch Lust auf mehr A380. «Wir gucken uns die Flieger an, die noch folgen», so Walsh zur französischen Zeitung Les Echos. Für hoch frequentierte Routen seien die Superjumbos sehr gut geeignet. «Wir könnten sechs oder sieben mehr gebrauchen», so Walsh. Aber: Der Preis müsse stimmen. Daher kommen auch nur gebrauchte A380 in Frage.

Auch andere Problemzonen

Brancheninsider gehen davon aus, dass es Dr. Peters schwer fallen dürfte, die ersten paar A380 loszuwerden – nicht nur an IAG. Sie berichten davon, dass es bei den ersten A380-Modellen zusätzlich zum Übergewicht bei der Produktion noch weitere Probleme gab, etwa bei der Verkabelung. Man habe viel maßgeschneidert bauen müssen, was einen Weiterverkauf schwierig mache.

Dass erste Modelle von neuen Flugzeugen nicht die attraktivsten sind, ist normal. Auch Airbus-Konkurrent Boeing hatte mit dem Problem zu kämfen. In der Branche nannte man man etwa die betroffenen elf Dreamliner etwa die «terrible teens», die schrecklichen Teenager. Inzwischen sind mindestens zwei davon aber verkauft worden.

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies