...Zürich kommen auf Stufe 3.

Nur ein Flug, kein VisumHundert chinesische Fluggäste sitzen in Zürich fest

Wegen eines gestrichenen Anschlussfluges können rund hundert chinesische Fluggäste, die aus São Paulo kamen, nicht weiter nach China reisen. Weil ihnen das Visum fehlt, müssen sie im Terminal des Flughafens Zürich ausharren.

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Eigentlich hätten sie am Sonntagabend (27. März) mit Flug LX188 von Zürich nach Shanghai fliegen sollen. Doch der Flug wurde gestrichen. Rund hundert chinesische Reisende sitzen seither am Flughafen Zürich fest. Das Terminal verlassen können sie nicht, wie zuerst die Gratiszeitung 20 Minuten berichtete.

Grund für die Flugstreichung ist der Lockdown in der chinesischen Wirtschaftsmetropole aufgrund der Omicron-Welle. Laut Swiss hatte es bezüglich des Flugs Unsicherheiten gegeben. Unter anderem ging es um die personelle Besetzung und die Betankung am Flughafen Shanghai. Daher habe man ihn gestrichen. 

Nur ein Flug pro Woche

Dass die rund 100 Passagierinnen und Passagiere den Flughafen Zürich nicht verlassen können, liegt daran, dass sie kein gültiges Visum für die Schweiz besitzen. Sie waren aus São Paulo gekommen und hätten am Schweizer Airport lediglich umsteigen sollen. Seit Sonntag um 10 Uhr verbringen sie die Zeit im Transitbereich, schlafen müssen sie auf Matten, heißt es bei der Zeitung Tages-Anzeiger.

Einen von Swiss angebotenen Rückflug nach Brasilien, wo die Passagiere über ein gültiges Visum verfügen, hätten sie abgelehnt, heißt es. Die Lufthansa-Tochter hat Liegemöglichkeiten, Verpflegung und Internet zur Verfügung gestellt. Wann es nach Shanghai weitergehen kann, ist unklar. Aktuell gibt es nur einen Flug pro Woche von Swiss in die chinesische Stadt.

Einreise im Laufe des Tages geplant

«Die Flughafenpartner arbeiten aktuell gemeinsam mit Hochdruck daran, eine zufriedenstellende Lösung zu finden», heißt es von Swiss gegenüber aeroTELEGRAPH. Ziel sei es, dass die Fluggäste im Laufe des Tages in die Schweiz einreisen können und in Hotels in der Flughafenregion untergebracht werden. Man berate im Laufe des Tages weiter über Shanghai und sei im Austausch mit den chinesischen Behörden.

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