Flugbegleiterin von Azul: Die brasilianische Airline ist künftig auch ein wenig chinesisch.

HNA Group steigt bei Azul einHNA - die chinesische Etihad

Die Mutter von Hainan Airlines setzt ihre Einkaufstour fort. HNA Group kauft sich nach Air Europa auch bei der brasilianischen Azul ein.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Brasilien geht es nicht gut. Das größte Land Südamerikas steckt nicht nur in einer tiefen politischen, sondern auch in einer wirtschaftlichen Krise. Der vom hohen Ölpreis und vom Inlandskonsum getriebene Boom der vergangenen zehn Jahre ist einer Krise gewichen. Dass in dieser Situation jemand in Brasilien investiere, sei ein riesiger Vertrauensbeweis, findet Airline-Gründer David Neeleman.

Diesen Glauben an die Zukunft Brasiliens belegt die chinesische HNA Group, die Mutter von Hainan Airlines. Sie kauft für 450 Millionen Dollar 23,7 Prozent von Azul Linhas Aéreas Brasileiras. Das beweise, «wie stark das Geschäftsmodell» seiner Airline sei, so Neeleman als Gründer und Hauptaktionär der drittgrößten brasilianischen Fluggesellschaft in einer Medienmitteilung. Mit der Kooperation verbänden HNA und Azul zwei der größten und am schnellsten wachsenden Luftfahrtmärkte der Welt.

Azul und HNA planen Codeshare-Flüge und vereinte Treueprogramme

Azul und Hainan Airlines wollen dank ihrer Zusammenarbeit vom «substanziellen Verkehr zwischen den beiden Ländern» profitieren. Sie schließen zudem ein Codeshare-Abkommen für diverse Strecken und verbinden ihre Treueprogramme. Gemeinsam wollen sie zudem neue Routen entwickeln.

Azul betreibt eine Flotte von 147 Flugzeugen. Sie bedient damit rund 100 Ziele  - mehr als jede andere Fluggesellschaft – in Brasilien. Seit kurzem fliegt die Airline auch in die USA. Zur HNA Group gehören neben Hainan Airlines unter anderen Africa World Airlines, Beijing Capital Airlines, China West Air,  Fuzhou Airlines, Lucky Air, Tianjin Airlines, Urumqi Air sowie der Frachtanbieter Yangtze River Express.

Vor Azul war es Air Europa

HNA Group ähnelt in ihrer Strategie zunehmend Etihad Airways. Die Chinesen bauen sich ein Portfolio an Beteiligungen auf, mit denen sie dann Codeshare-Abkommen schließen. Vor Azul stieg HNA zuletzt bei der spanischen Air Europa ein. 2012 kaufte HNA bereits 48 Prozent der französischen Aigle Azur. Zudem stiegen die Chinesen kürzlich mit 29 Prozent bei der Hotelkette NH Hoteles ein.

Mehr zum Thema

ticker-azul

Azul verbindet Macapá und Belo Horizonte mit Airbus A320

ticker-brasilien

Brasilien verschärft Informationspflichten bei Flugausfällen

ticker-brasilien

Brasilien verschärft Strafen für renitente Flugpassagiere

ticker-brasilien

Zu viele Klagen gegen Airlines: Brasilien will Regeln für Passagierrechte überarbeiten

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack