Suche nach GeldgebernHebt Fokker 120 doch noch ab?

Die Wiedergeburt des niederländischen Passagierjets wurde immer wieder verschoben. Es fehlte an Geld für die neue Fokker 120. Nun gibt es Fortschritte.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

610 Millionen Euro – so viel soll die Wiedergeburt kosten. Doch bei Netherlands Aircraft Company ist man überzeugt, dass sich die Investitionen in ein neues Flugzeug auf Basis der legendären Fokker 70 und 100 lohnen. Die Manager des Unternehmens rechnen damit, dass zwischen heute und 2027 weltweit rund 5300 Regionalflieger verkauft werden. Selbst wollen sie davon jedes achte oder 643 Stück bauen, wie Unterlagen zeigen, die bei der EU eingereicht wurden.

Alleine die erste Phase der Entwicklung des 125- bis 130-plätzigen Regionalflugzeuges wird 68 Millionen verschlingen. Noch fehlt es an Geldgebern, welche das risikoreiche Projekt mit dem Namen Fokker 120 mittragen wollen. Doch bei der Netherlands Aircraft Company rechnet man damit, dass man kurz davor steht, das Finanzierungsproblem zu lösen. Dies teilte das Unternehmen kürzlich jedenfalls dem Fachportal Flightglobal mit.

Fokker 120 bekommt Reichweite von 3020 Kilometern

Die Fokker 120 soll «ideal für Kurz- und Mittelstrecken und einen häufigen Einsatz» sein, wie die Netherlands Aircraft Company schreibt. Die Maschine wird 34 Meter lang und eine Spannweite von 29 Metern besitzen. Die Reichweite ist in der Normalvariante auf 3020 Kilometer, in der Maximalvariante auf 3700 Kilometer ausgelegt. Weitere Details will das Unternehmen derzeit nicht verraten. «Wir möchten erst wieder informieren, wenn es wirklich Neues gibt», sagt ein Sprecher zu aeroTELEGRAPH.

Hinter dem Projekt steht der öffentlichkeitsscheue Jaap Rosen Jacobson. In Deutschland wurde er kurz bekannt, als er 2012 OLT Express kaufte, wenig später später aber doch das Ende der Airline verkünden musste. Der Niederländer hatte nach dem Konkurs der alten Fokker im Jahr 1996 die Rechte an Modellen und Technik gekauft. Unter dem Dach seiner Panta Holdings gründete er das Tochterunternehmen Rekkof - Fokker rückwärts. Heute nennt es sich Netherlands Aircraft Company.

Kredit von der Regierung für Fokker

Schon seit 1998 versucht Jacobson nun schon die Kultmaschinen wieder auferstehen zu lassen. Doch obwohl man Produktionsstart seit 2009 mehrmals ankündigte, fliegen noch immer keine Fokker NG. Doch dieses Mal soll es endlich klappen.

Jacobson selbst investiert 20 Millionen Euro in die Startphase des Projekts. Mehr will er nicht beisteuern, um seine anderen Aktivitäten – wie etwa die Wetlease-Spezialistin Denim Air – nicht zu gefährden. Die niederländische Regierung gewährte einen Kredit von 20 Millionen Euro. Weitere Partner sollen nun noch die restlichen fast 50 Millionen beibringen.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie mehr Details zur Fokker 120.

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Qantas ersetzt ihre Fokker 100 durch Embraer E190

Fokker 100 der Slowakei. Zwei ...

Nur noch zwei Fokker 100 sind in Europa unterwegs - und auch das nur sporadisch

Vorschau auf den Wasserstoffflieger von Fokker Next Gen: So soll er aussehen, ...

Air Baltic arbeitet an neuer Wasserstoff-Fokker mit

Der Nachbau der Southern Cross in der Luft: Das Flugzeug ist nach 21 Jahren wieder flugfähig.

Australiens wichtigster Oldtimer fliegt wieder

Video

copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack
03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin