A330-200 of Air Greenland: 17 years of service.

Ersatz für einzigen A330-200A330 Neo ist bei Air Greenland in der Poleposition

Die Staatsairline von Grönland sucht Ersatz für ihren Airbus A330. Dabei zeigt Air Greenland großes Interesse am Nachfolger - und zwar in der kleineren Variante.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Nur wenige staatliche Fluglinien haben wohl einen Flottenmix wie Air Greenland. Die Airline aus Grönland besitzt fast 20 Hubschrauber und neun Flugzeuge. Neben sieben Turboprops vom Typ Bombardier Dash 8-200 und einer kleineren Beechcraft Super King Air hat Air Greenland mit einem Airbus A330-200 nur ein einziges Verkehrsflugzeug mit Düsenantrieb im Flugzeugpark.

Der Langstreckenjet steht schon seit 2002 in den Diensten der Fluglinie und fliegt regelmäßig zwischen Air Greenlands Drehkreuz Kangerlussuaq und Kopenhagen. In den kommenden Jahren soll der Airbus aufgrund seines Alters ersetzt werden. Bereits im vergangenen Herbst sagte Air Greenland-Chef Nitter Sørensen, dass die Fluglinie mehrere Flugzeugtypen als Ersatz für ihren A330 in Erwägung zieht.

Auch A320 und 737 in der Auswahl

Nun gibt es Hinweise, dass sich Air Greenland mit dem Airbus A330 Neo für die neumotorisierte Variante ihres bisherigen Langstreckenfliegers entschieden hat. Dieser weist sehr große Ähnlichkeiten zum Vorgänger auf und darf von Piloten mit derselben Typenberechtigung geflogen werden. Wie die grönländische Zeitung Sermitsiaq berichtet, prüft die Airline derzeit die Vereinbarung eines Kaufvertrags bei Airbus. Die Zeitung beruft sich dabei auf anonyme Quellen und schreibt, es solle sich um einen A330-800 handeln. Für Airbus wäre das eine gute Nachricht, da die kleinere Version des A330 Neo ein Ladenhüter ist.

Air Greenland hatte ebenfalls den erneuten Kauf eines Airbus A330 in der klassischen Version erwogen– auch der Erwerb eines Boeing 787 Dreamliners wurde nicht ausgeschlossen, ebenso wie die Bestellung von kleineren Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen aus den Airbus A320- und Boeings 737-Familien. Weil diese im Gegensatz zu den größeren Langstreckenflugzeugen weniger Fracht transportieren können, verwarf die Fluglinie diese Idee wieder, sagte Sørensen gegenüber Ch-Aviation.

Auf den neuen Flieger warten kurze Pisten

Ausschlaggebend für die Auswahl der Flugzeuge ist auch deren Möglichkeit, von einer verhältnismäßig kurzen Start- und  Landebahn operieren zu können. Air Greenlands bisherige Basis an Grönlands größtem Flughafen in Kangerlussuaq wird ab 2024 nur noch von Militärflugzeugen genutzt. In der Hauptstadt Nuuk und in der Stadt Ilulissat sollen bis Ende 2023 zwei große neue Airports als Nachfolger entstehen.

Beide neuen Flughäfen werden eine Piste mit einer Länge von 2200 Metern aufweisen. Für Langstreckenflugzeuge ist so eine Bahnlänge verhältnismäßig kurz. Je leistungsfähiger Flugzeuge bei solchen Bedingungen sind, desto mehr Kerosin, Passagiere oder Fracht können sie mitnehmen.

Mehr zum Thema

Angetrieben wird der Flieger von Trent-7000-Triebwerken von Rolls-Royce.

Airbus sammelt neue A330-Neo-Orders ein

Dort wären Kurz- und Langstrecken benachteiligt, weil Start und Landung beziehungsweise mitgeführtes Kerosin stärker ins Gewicht fallen. In einem zweiten Schritt werden die Effizienzergebnisse zu einem globalen Wert zusammengezählt. Ein Wert von 100 würde bedeuten, dass die Fluggesellschaft das Optimum erreicht, das heute möglich ist.

Motoren des Airbus A330 Neo müssen zum Check

Cockpit eines Airbus A330 Neo: Woher kommen die Gerüche?

Airbus sucht Quelle der Gerüche in A330 Neo

Der Airbus A350 F und die Testflugcrew: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.

Startschuss für die Testkampagne: So lief der Erstflug des neuen Airbus-Frachters A350 F

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier