Sitz von Emirates: Er soll mehr Privatsphäre geben als zuvor.

Emirates und QatarGolfairlines greifen mit «Super-Sitzen» an

Emirates hat einen neuen luxuriösen Business-Class-Sitz vorgestellt. Konkurrentin Qatar Airways legt direkt nach und kündigt eine «Super-Business-Class» an.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Wie kriegt man möglichst viele gut zahlende Passagiere ins Flugzeug, ohne dass diese sich eingeengt fühlen? Diese Frage schien bei der Entwicklung von Emirates' neuen Business-Class-Sitzen im Vordergrund zu stehen. Denn: Die Airline baut sie in der Konfiguration 2-3-2 ab November in ihre Boeing 777 ein. Und diese Konfiguration bedeutet: Es wird einen Mittelsitz geben.

Damit sich niemand in dieser Konfiguration eingeklemmt oder wie eine Sardine fühlt, hat Emirates die so genannten Privacy Panels überarbeitet, mit denen man sich vom Nachbar abschirmen kann. Auch ein neues Lichtkonzept soll für mehr Gemütlichkeit sorgen. Der Bildschirm wurde auf neu 59 Zentimeter Diagonale vergrößert.

Inspiriert von der Mercedes-S-Klasse

Auch eine eigene Minibar haben die Sitze von BE Aerospace, deren Design von der Mercedes S-Klasse inspiriert wurde. Die hellgrauen Ledersitze mit gestepptem Muster lassen tatsächlich an einen Rennwagen denken. Erstmals ausprobieren kann man die neue Ausstattung ab November 2016, wenn Emirates eine neue Boeing 777-300ER bekommt.

Ein klein bisschen wurde die Präsentation von Emirates an der Berliner Fachmesse ITB allerdings von einer Konkurrentin überschattet. Denn: Qatar Airways kündigt für Ende des Jahres ebenfalls eine neue Business Class an. Und nennt diese ganz unbescheiden «Super-Business-Class». Wie Airline-Chef Akbar Al Baker erklärt, hat man sich Teile des Designs sogar patentieren lassen. «Der Sitzbauer wird das Design niemandem sonst anbieten können. Und sollte jemand versuchen, uns nachzumachen, haben wir den Patentschutz», so Al Baker.

Schiebetüren und Doppelbett

Die neuen Qatar-Sitze, die erst im November vorgestellt werden, sollen Schiebetüren haben, mit denen sich Passagiere komplett von der Außenwelt abschirmen können. Bisher gibt es solche Schiebetüren meist nur in der ersten Klasse. Eine weitere Neuheit, die Al Baker bereits früher angekündigt hat: Ein Doppelbett. Dieses ließe sich zumindest aus zwei Mittelsitzen zusammensetzen. «Im Grunde wird es eine First Class zu Business Class Preisen», so der Manager.

Zunächst soll die neue Klasse bei Qatar in einer Boeing 777-300ER eingebaut werden, dann in Airbus A350. Nach und nach wird dann die bestehende Flotte mit einer Rate von drei Flugzeugen pro Monat umgebaut. Auch da ist Qatar dem Konkurrenten aus Dubai einen Schritt voraus: Noch ist bei Emirates keine Nachrüstung der Flieger mit aktueller Business Class geplant.

Mehr zum Thema

Emirates hat insgesamt 35 Dreamliner bestellt: Nun könnte die Order wackeln.

Emirates könnte gesamte Dreamliner-Bestellung in eine für zusätzliche Boeing 777X umwandeln

ticker-emirates

Emirates will Geschäft mit Medizintourismus ausbauen

ticker-emirates

Emirates baut Partnerschaften aus

ticker-emirates

Emirates und Kuwait Airways planen gegenseitiges Codeshare

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier