Rius Vernandes: Ärger mit Garuda.

Streit mit InfluencerGaruda krebst bei Fotoverbot im Flugzeug zurück

Ein Influencer postete ein Bild aus einem Flugzeug von Garuda. Die indonesische Nationalairline klagt gegen ihn und wollte Fotos an Bord verbieten.

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Rius Vernandes hat sich sein Hobby zum Beruf gemacht. Als sogenannter Influencer berichtet er auf sozialen Netzen wie Instagram und Youtube von seinen Reiseerlebnissen. Je außergewöhnlicher seine Berichte ausfallen, desto mehr Klicks und damit Einnahmen bekommt der junge Mann aus Indonesien.

Was Vernandes und seiner Freundin vergangenen Samstag (13. Juni) auf einem Flug mit Garuda Indonesia passierte, schien für das Geschäft daher zunächst Gold wert zu sein. Weil es auf dem Flug keine Menükarten für die Business Class mehr gab, blieb der Besatzung nicht anderes übrig, als zu improvisieren. Auf einem Blatt eines Notizbuches malte ein Besatzungsmitglied das Speiseangebot samt Verzierungsschleifen auf. Das wurde dann an die Passagiere verteilt.

Indonesien verfolgt diffamierende Inhalte

Vernandes teilte ein Foto davon auf Instagram. Wenig später machten sich auf dem Netzwerk viele Nutzer über die Behelfslösung lustig. Wenig später entschuldigte sich Garuda bei dem Blogger persönlich für die improvisierten Karten. In einer Stellungnahme auf Twitter erklärt die Fluglinie, dass der an die Passagiere gereichte Zettel eigentlich als Merkhilfe für die Crew gedacht gewesen sei.

Für Vernandes hat der Vorfall aber nun ernsthafte Folgen. Die indonesische Polizei leitete gegen ihn nun Ermittlungen ein, berichten lokale Medien. Konkret soll es dabei um Rufschädigung der Nationalairline gehen. In dem Land ist Verbreitung diffamierender Online-Inhalte eine Straftat und kann sogar mit einer Freiheitsstrafe bedroht werden. Offenbar hat Gurada gegen Vernandes geklagt.

Garuda will Persönlichkeitsrechte schützen

Doch auch für Passagiere hat der Vorfall Folgen. Garuda erließ ein Verbot. Reisenden war es ab sofort nicht mehr erlaubt, an Bord der Flugzeuge der Fluggesellschaft Foto- und Filmaufnahmen zu machen. Nach einem riesigen Aufruhr in den Sozialen Medien krebste sie aber zurück. Fotos seien weiterhin erlaubt, so Garuda inzwischen.

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