Flying Icons im Vergleich: Links das ursprünglich vorgestellte Design, rechts die tatsächliche Gestaltung.

Hemd und Shirt statt BadeanzugVirgin Atlantic zieht den Flying Icons mehr an

Mit der Gestaltung ihrer Airbus A350 will Virgin Atlantic Diversität und Selbstbestimmung bewerben. Die Illustrationen verschiedener Menschen sind in der Realität allerdings gehemmter als angekündigt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Queen of Hearts, Red Velvet, Mamma Mia und Rain Bow: Das sind die Namen der ersten vier von zwölf Airbus A350-1000, die Virgin Atlantic seit vergangenen September übernommen hat. Für den Flottenzuwachs hatte sich die britische Langstreckenairline auch vorgenommen, mehr auf Diversität zu setzen: Anstatt ihre Flugzeuge wie zuvor mit Illustrationen weißer Frauen zu zieren, fügt sie mit der Einführung der A350 fortan alle Geschlechter und andere Hautfarben hinzu.

Mit den neuen «Flying Icons» (zu deutsch: Fliegende Ikonen) will Virgin Atlantic in Sachen Diversität und Selbstbestimmung Flagge zeigen. Auch die männlichen Figuren sollten körperbetonte Anzüge tragen, zum Teil auch mit Regenbogenstreifen. So zeigte es Virgin Atlantic zumindest bei der Präsentation der Illustrationen im vergangenen April - in der Realität fallen die Abbildungen deutlich gehemmter aus.

Mehr Stoff, keine Regenbogenfarben

Fotos diverser Spotterdatenbanken zeigen, dass die vier Airbus A350-1000 anstelle der altbekannten blonden Frau im roten Anzug nun andere Figuren tragen. Diese tragen entgegen der ersten Präsentation jedoch lange Hosen, T-Shirts oder Hemden sowie Schuhe. Die Kleidung ist immer noch körperbetont, zeigt aber weniger Haut. Ebenso sind keine Regenbogenfarben mehr zu sehen.

«Die Flying Icons, die wir ursprünglich herausgebracht haben, waren frühe Version der [jetzigen] Entwürfe», erklärt eine Sprecherin von Virgin Atlantic gegenüber dem Portal Paddle Your Own Kanoo. Bevor die Figuren letzten Endes lackiert worden sind, haben sie nochmals «subtile Änderungen» erfahren. Für die Fluglinie ändert sich die Botschaft dadurch jedoch nicht.

Manche Destinationen zeigen weniger Toleranz

«Auch wenn sich die Designdetails leicht verändert haben mögen, so ist das Konzept doch sehr ähnlich - Bilder, die eine Vielzahl von Männern und Frauen zeigen», sagt die Sprecherin weiter. Warum Virgin Atlantic die Anpassungen vornahm, ist jedoch unklar. In den Sozialen Medien wird der Airline teils vorgeworfen, dass sie so versuche, homophobe Kritik zu vermeiden. Virgin Atlantic fliegt mit Indien oder Nigeria auch Länder an, in denen Homosexualität noch immer stark tabuisiert wird.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die Flying Icons von Virgin Atlantic.

Mehr zum Thema

Virgin-Atlantic-Gründer Richard Branson (Mitte): Seine Airline expandierte 2019 unter anderem mit einer Tel-Aviv-Route

Branson bleibt bei Virgin Atlantic am Steuer

Boeing 747-400 von Virgin Atlantic: Bald öfter in Manchester zu sehen.

Virgin Atlantic will Thomas Cook beerben

Der Airbus A350 mit der Registrierung G-VLUX und dem Taufen Red Velvet von Virgin Atlantic: LUX steht für Luxury, also Luxus, und Red Velvet bedeutet Roter Samt - das passt gut zusammen.

Virgin Atlantic will nach Berlin, Wien und Zürich

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies