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Neue Airline per Präsidialdekret

Auf den Afrika Cup 2012 hin bekommt Gabun wieder eine eigene Fluglinie. Das befahl Präsident Ali Bongo Ondimba.

Aldo Bidini/Wikimedia/CC

Flieger von Air Gabon: Die Airline ging pleite.

16 Fußballmannschaften kämpfen ab dem 21. Januar in Gabun und Äquatorialguinea um den Titel des afrikanischen Meisters. Und auf dieses Großereignis hin solle Gabun als Veranstalterland auch endlich wieder eine eigene nationale Airline haben. Dies erklärte Präsident Ali Bongo Ondimba Anfang Oktober an einer Pressekonferenz. «Seit dem Verschwinden von Air Gabon muss man anerkennen, dass es gewisse Regionen gibt, die vom Rest des Landes abgeschnitten sind – und zu einem gewissen Grad gilt das auch für das Ausland», sagte der Staatschef gemäß lokalen Medien.

Die Pläne für die neue Fluggesellschaft scheinen weit fortgeschritten. Und offenbar soll sie sehr kurze Zügel von der Regierung erhalten. Die Regierung müsse das Recht haben, «die Preisfestsetzung zu beeinflussen und auch die Wahl der Flugziele» so Bongo Ondimba. Darum habe er die Gründung einer neuen Airline beschlossen und die Minister beauftragt, das Dossier zu übernehmen. In Gabun kursiere Gerüchte, dass sie mit zwei ATR und einem Airbus starten soll.

Missglücktes Projekt

Die staatliche Air Gabon ging 2006 pleite. Daraufhin gründete der Staat als Minderheitsaktionär zusammen mit Royal Air Maroc Air Gabon International. Doch das Projekt hob nie ab. Private Investoren gründeten daraufhin Gabon Airlines. Doch das reicht dem Präsidenten offenbar nicht.



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