Gatwick: Flybe hat Landerechte zu verkaufen

Flybe will Gatwick-Slots loswerden

Flybe muss die Kosten reduzieren. Daher will die Billigairline Slots am zweitgrößten britischen Flughafen verkaufen. Ein Konkurrent könnte profitieren.

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Mehr als 14 Millionen Pfund (rund 16,5 Millionen Euro) Verlust erwartet Flybe in diesem Jahr. Die britische Billigfluggesellschaft will deshalb Kosten einsparen und kündigte bereits Stellenstreichungen an. Rund 300 der insgesamt 3000 Angestellten sollen entlassen werden. Doch das ist offensichtlich nicht genug. Flybe will nun auch noch Slots am zweitgrößten britischen Flughafen loswerden. 25 Start- und Landerechte hält sie momentan in London Gatwick.

Nach einem Bericht der britischen Zeitung The Telegraph will die Fluggesellschaft Slots für Flüge nach Belfast, Guernsey, Jersey, Newcastle, Newquay und verschiedene Ziele in Frankreich abstoßen. «Eine ganze Reihe von Interessenten» gäbe es bereits für die Rechte, heißt es von Flybe. Die Gespräche liefen aber noch und genaue Informationen könne man noch nicht geben.

Easyjet ein Kandidat

Laut dem britischen Fernsehsender BBC ist Easyjet eines der Unternehmen, die sich für die Slots bewerben. Für die Billigkonkurrentin würde das einen bedeutenden Schritt bei den Expansionsplänen bedeuten. Easyjet plant, die Flotte von 217 Fliegern in den nächsten Jahren zu verdoppeln. So erwartet man etwa am Markt, dass die Airline demnächst eine Multimilliarden-Dollar-Order über 100 bis 200 Jets platziert.

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