Flughafen Skiathos (Symbolbild): Warnschilder weisen auf den Luftstoß hin.

VerletzungenFlugzeug schleudert Jungen in Skiathos weg

Immer wieder unterschätzen Touristen, wie stark der Luftstoß von Flugzeugtriebwerken sein kann. Ein Junge verletzte sich nun am Flughafen Skiathos durch die Kraft des Strahls schwer.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Flughafen Skiathos ist vielleicht nicht groß. Für Flugzeugfans ist er aber eine Riesenattraktion. Zu Tausenden reisen sie jedes Jahr auf die griechische Insel. Denn so nah wie am Alexandros Papadiamantis Airport kommt man startenden und landenden Fliegern an kaum einem anderen Ort in Europa. Und so entstehen faszinierende Fotos und Videos.

Das kann jedoch ziemlich gefährlich werden. Das erfuhr nun auch ein britischer Junge. Er wurde am 22. August beim Planespotting am Flughafen Skiathos schwer verletzt. Der 12-Jährige stand am Zaun hinter der Startbahn, als ein Flugzeug startete*. Der Luftstoß der Triebwerke bei der Beschleunigung war so stark, dass er den Jungen rund zehn Meter weit schleuderte.

Glück im Unglück

Der Junge hatte offenbar Glück im Unglück, weil er im weichen Sand landete und nicht auf Betonelementen aufschlug. Dennoch erlitt er schwere Verletzungen. Er wurde ins nächste Krankenhaus gebracht und dann in ein größeres Spital auf dem Festland transferiert. Den Umständen entsprechen geht es ihm gut, keine der Verletzungen war lebensgefährlich.

Am Flughafen Skiathos warnen Schilder auf Englisch vor den Gefahren. «Gefahr - halten Sie sich fern!» steht darauf. Gleich hinter der Piste 02 steht ein Zaun. Dort stellen sich Wagemutige hin, welche die Flieger fotografieren oder spüren wollen, wen sie wenige Meter über ihre Köpfe fliegen und dann landen oder auch mal starten. Dahinter befindet sich eine Straße, die an einen Parkplatz angrenzt. In Skiathos kommen denn nun auch Stimmen auf, man müsse den Bereich besser schützen um so etwas in Zukunft zu verhindern.

«St. Maarten Europas»

Skiathos wird nicht umsonst Auch «St. Maarten Europas» genannt. Die Situation ähnelt stark der am Airport der niederländischen Karibikinsel. Dort können Touristen ebenfalls direkt hinter der Landebahn am angrenzenden Strand die Jets beobachten. Eine Touristin kam im vergangenen Jahr ums Leben, als der Luftstrahls (Englisch: Jet blast) sie weg schleuderte und sie sich tödlich am Kopf verletzte.

Wie gefährlich der Strahl von Triebwerken sein kann, können Sie in diesen Videos aus St. Maarten sehen:

Mehr zum Thema

ticker-griechenland

Zwei Löschhubschrauber bei Waldbrandeinsatz in Griechenland kollidiert

ticker-griechenland

Chef von Griechenlands Zivilluftfahrtbehörde tritt nach Luftraum-Blackout zurück

ticker-griechenland

Europäische Fluglotsengewerkschaft warnen nach Luftraum-Ausfall in Griechenland

ticker-griechenland

Staatsanwaltschaft leitet Untersuchung nach Panne und Schließung des griechischen Luftraums ein

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies