Der Hersteller Wingship zeigt auf einer Grafik die Vorteile des Flugbootes.

Ein Boot, das fliegt

Nicht alles, was aussieht wie ein Flugzeug, ist es auch. Ein neues Fortbewegungsmittel in Südkorea zum Beispiel.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es sieht aus wie ein Flugzeug, aber legt im Hafen an: In Korea wird bald das erste kommerziell genutzte Flugboot seinen Dienst antreten. Die Kreuzung aus Flugzeug und Schiff soll das südkoreanische Festland mit verschiedenen Inseln verbinden. Die erste Strecke, auf der Passagiere in dem so genannten Wing-in-Ground-Vehikel (WIG) reisen können, verbindet die Stadt Gunsan mit der Insel Jeju.

Mit 180 Kilometern in der Stunde bringt das Flugboot sie dann von einem Ort zum anderen - und das im Tiefflug nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Durch den hohen Luftdruck, der zwischen den Flügeln mit 27 Metern Spannweite und der Wasseroberfläche entsteht, so der Hersteller Wingship, eine spezielle Aerodynamik. Ein Vorteil der geringen Flughöhe: diese Art der Fortbewegung soll - zumindest im Vergleich zur Schifffahrt - besonders sicher sein.

Schnelle Notlandung möglich

Durch die geringe Höhe könne man im Notfall schnell und sicher wieder auf der Wasseroberfläche landen. Außerdem sei durch die besondere Bauart eine gute Stabilität gewährleistet, die einen Flug mit wenig Turbulenzen garantiere. Gegenüber Schiffen soll das WIG den Vorteil haben, dass es auch bei windigem Wetter ohne Probleme funktioniert, starker Wellengang ist kein Problem.

Auch wirtschaftlich soll sich das neue Transportmittel lohnen: Es sei durch die Aerodynamik besonders Benzinsparend. Außerdem muss man für die neuen Strecken keine neue Infrastruktur wie etwa Flughäfen schaffen. Und: Es gilt als Marinegefährt. Eine Pilotenausbildung ist also nicht nötig, Kapitäne können durch eine einfache Fortbildung die Lizenz für das Flugboot erwerben.

Video

Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg