A380 von Lufthansa: Der Flug nach Peking wird bald billiger.

Darf der A380 bald nach Indien?

Die Luftfahrt des Landes wird mehr und mehr liberalisiert. Nun könnte es sein, dass bald auch der Airbus A380 erlaubt wird. Noch ist er in Indien unerwünscht.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die indische Regierung deutet an, dass sie schon bald einen nächsten Schritt auf die Luftfahrtindustrie zumachen könnte. Offenbar zieht man in Erwägung, den Superjumbo von Airbus ins Land zu lassen, berichtet die Zeitung The Indian Express. Für ausländische Anbieter wie Lufthansa, Emirates oder Singapore Airlines wäre das eine Erleichterung. Bisher fliegen sie nicht mit den bestmöglichen Kapazitäten ins Land.

Schon vor Jahren hatten sich Lufthansa, Emirates und Singapore gemeinsam an Indiens Regierung gewandt und darum gebeten, mit dem A380 operieren zu dürfen. Ohne Erfolg. In der Branche wird das als Protektionismus zugunsten der Nationalairline Air India interpretiert. «Das Verbot soll die Fluglinie schützen», zitiert die Zeitung Firstpost einen hochrangigen Vertreter der Regierung. Air India hatte sich schon mehrfach gegen eine Erlaubnis des Riesenfliegers ausgesprochen.

Markt verzerrt

«Das verzerrt total den Markt», erklärte Professor Rishikesha Krishnan vom Indian Institute of Management in Bangalore kürzlich gegenüber der Zeitung Arabian Business. Der A380 biete vorteilhafte Kosten pro Sitzplatz. Da würde es die Nationalairline noch schwieriger, mitzuhalten. Bereits jetzt überlebt sie nur dank wiederholter staatlicher Geldspritzen.

Wie die Medien nun erfahren haben, hat die Regierung eine Studie in Auftrag gegeben, die die wirtschaftlichen Auswirkungen und die Anforderungen untersucht, die eine Änderung der Regeln nach sich ziehen würde. Nicht alle großen Flughäfen in Indien können den A380 nämlich überhaupt beherbergen. So heißt es etwa, dass Chennai vom Superjumbo völlig überfordert wäre – auch wenn der Flughafen selber sich dagegen wehrt. Der A380 würde sämtlichen anderen Flugbetrieb einschränken, wenn er nicht geparkt wäre, so Kritiker.

Nicht alle profitieren gleichermaßen

Wirklich profitieren würden von der Änderung nicht alle der drei Bittsteller gleichermaßen. Denn die indische Regierung hat mit den drei Interessenten verschiedene Abkommen. Während mit Singapore und Emirates Abmachungen über die Zahl der Sitze bestehen, die man wöchentlich ins Land anbieten darf, hat Lufthansa einen Vertrag über die Frequenzen. Die deutsche Fluglinie wäre also nach aktuellen Regeln der größte Profiteur.

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Airbus-A380-Charter: Bad Bunny in Australien gelandet

airbus a380 qantas sao paolo

Airbus A380 absolviert mysteriösen Flug nach São Paulo - Gerüchte über Charter durch Bad Bunny

Airbus A380 von Emirates: Bekommt neue Premium Economy.

Emirates verabschiedet sich von Airbus A380 mit 615 Sitzen

Airbus A380 von Qantas: Ein Werkzeug blieben der Tragfläche.

Werkzeug in Tragfläche von Airbus A380 entdeckt – nach zwei Langstreckenflügen

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies