Airbus A350-1000 von JAL: Ersetzt die Boeing 777.

«Airbus war einfach besser»

Japan Airlines bestellte letztes Jahr 31 A350. Bis dahin dominierte Boeing Japan. Nun erklärt JAL, warum Airbus das Rennen machte.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es war ein Schlag ins Gesicht für Boeing. Die Amerikaner hatten den japanischen Luftfahrtmarkt Jahrzehnte lang quasi für sich alleine. Doch dem setzte Japan Airlines ein Ende. 31 A350 bestellte die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr. Die Flieger werden dereinst JALs größte Flieger ersetzen, die Boeing 777. In einem Interview mit dem amerikanischen Wirtschaftssender CNBC erklärte JAL-Finanzchef Norikazu Saito nun erstmals die Beweggründe für die Entscheidung.

Und die sind gar nicht so kompliziert. Man habe sämtliche Optionen für 777-Nachfolger untersucht. «Und Airbus war einfach besser», so der Manager. Die finanziellen und betrieblichen Vorteile seien so groß gewesen, dass selbst die Kosten, die durch den Betrieb von Flugzeugen mehrerer Hersteller entstehen, dadurch kaum ins Gewicht fallen.

Vor- und Nachteile

«Die Piloten brauchen andere Lizenzen, wir brauchen Ersatzteile von zwei Herstellern. Doch immer noch war Airbus die bessere Wahl», erklärte Saito. Der Effizienzgewinn durch den A350 sei massiv. Ob der Wechsel zu Airbus mit den Problemen der Boeing-Dreamliner zu tun hatte, erklärte der Manager nicht.

Japan Airlines hatte als einer der ersten Kunden mit am meisten mit den Kinderkrankheiten des neusten Boeing-Jets zu kämpfen. Erst im Januar musste JAL eine ihrer Boeing 787 temporär am Boden lassen, weil eine Batterie ein Leck aufwies und außerdem weißer Rauch am Flieger gesichtet wurde. «Im letzten Jahr waren die Batterien so zerstört, dass man kaum hineinsehen konnte», so Saito. Das sei dieses Mal glücklicherweise nicht so. «Daher können wir eine sehr detaillierte Untersuchung einleiten.»

Mehr zum Thema

ticker-sri-lankan

Airbus-Korruptionsaffäre in Sri Lanka: Gericht fordert Ermittlungsbericht

ticker-airbus-beluga

Airbus steigert Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr 2026 deutlich - Prognose bestätigt

Airbus A350-1000 im Flug: Die getreckte Version kommt nicht vor 2033.

Rolls-Royce dämpft Tempo-Erwartungen beim Airbus A350-2000

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.

Airbus A350-1000 ULR glückt Australien-Debüt

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil