Vögel fliegen in Formation und sparen so Energie. Airbus ...

Mit SAS und French BeeAirbus A350 testen Schwarmflug

Wenn es nach Airbus geht, werden in einigen Jahren Flugzeugschwärme am Himmel zu sehen sein. Bald starten mithilfe von zwei Airlines reale Tests mit A350, um den en Formationsflug zu erforschen.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Auf großen Luftfahrtmessen verkünden Hersteller nicht nur Flugzeugbestellungen, sondern präsentieren stets auch Zukunftskonzepte. Bei der Dubai Air Show im vergangenen November zeigte Boeing etwa ein kleines Modell eines Hyperschallfliegers, der einst eine Geschwindigkeit von 5472 Kilometern pro Stunde erreichen sollen. Airbus stellte ein Konzept vor, in dem Flugzeuge zusammen wie Vögel im Schwarm fliegen.

Jetzt zeigt sich: Airbus' Projekt namens Fellofly - ein Zusammenzug aus Fellow und Fly, also Gefährte und Flug – ist näher an der Umsetzung als viele andere Zukunftskonzepte. Der Flugzeugbauer hat am Mittwoch (9. September) fünf Partner für das Projekt vorgestellt: SAS Scandinavian Airlines, den Billigflieger French Bee und die Flugsicherungen von Frankreich, Großbritannien und Europa.

Bis zu 10 Prozent weniger Treibstoff

Fellofly sieht vor, dass Flugzeuge in Formationen fliegen, so wie Vögel das tun. Die hinteren Flieger sollen Energie sparen, indem sie die Aufwinde nutzen, welche die Jets vor ihnen erzeugen. Airbus hofft, so den Treibstoffverbrauch um 5 bis 10 Prozent zu drücken.

Noch im Laufe des Jahres 2020 will der Flugzeugbauer zusammen mit seinen neuen Partnern ein Konzept entwickeln und erste Testflüge mit zwei Airbus A350 durchführen. Sowohl SAS als auch French Bee haben den Langstreckenflieger in ihren Flotten. Für 2021 sind dann Tests über dem Meer geplant. Denn klar ist, dass das Konzept sich vor allem für längere Flüge eignen könnte, so zum Beispiel für Atlantiküberquerungen.

Airbus will die Technik liefern

Die Flugsicherungen sollen ihr Wissen einbringen, damit die Jets sicher zusammengeführt werden können. Und was hat Airbus von all dem? Der Flugzeugbauer will technische Lösungen anbieten, die den Piloten helfen, die Flugzeuge sicher in der Formation zu halten. Airbus hofft, dass Mitte des Jahrzehnts echter Flugbetrieb mit dem neuen Konzept starten kann. Fluggesellschaften könnten so Treibstoff sparen und ihre Emissionen senken.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen zum Schwarmflug.

Mehr zum Thema

Bird of Prey: Airbus' neues Konzept soll junge Ingenieure dazu inspirieren, mehr von der Natur abzuschauen.

Mehr Raubvogel, weniger Flugzeug

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin