Airbus A321 von Lufthansa im Parabeldesign: Landet am Nachmittag in Frankfurt.

D-AISZAirbus A321 von Lufthansa erhält Retro-Lackierung im Design der Lockheed Super Star

Die deutsche Fluggesellschaft schickt zum 100-Jahr-Jubiläum nicht nur dunkelblaue Jubiläumsflieger an den Start, sondern lässt auch ein Kult-Design wieder aufleben. Ein Airbus A321 von Lufthansa bekommt eine Retrolackierung im Stil der Lockheed Super Star. Er landet heute in Frankfurt.

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Luftfahrt

Lufthansa feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Und das nimmt die Fluggesellschaft auch zum Anlass, eine spezielle Jubiläumsflotte in die Welt zu schicken. Sechs Flugzeuge erhalten dafür eine Sonderlackierung. Den Auftakt machte im Dezember die Boeing 787-9 mit der Registrierung D-ABPU und dem Taufnamen Berlin. Es folgten der Airbus A320 mit der Registrierung D-AING und erst gerade der Airbus A350 mit der Registrierung D-AIXL.

Doch nicht nur diese sechs dunkelblauen Kraniche gehören zur Jubiläumsflotte der Airline. Es wird auch zwei Retrolackierungen geben.«Die Designs kombinieren Tradition und Fortschritt und machen jedes Flugzeug zu einem ganz besonderen fliegenden Botschafter der Marke. Der ikonische Kranich, entworfen von Otto Firle im Jahr 1918, bleibt dabei das globale Symbol», so Lufthansa kürzlich in einer Mitteilung.

Airbus A321 von Lufthansa kommt bald nach Frankfurt

Das erste dieser zwei Flugzeuge ist nun fertig, wie Lufthansa-Airlines-Chef Jens Ritter am Montag (2. Februar) bei einer Veranstaltung in München verriet. Der Airbus A321 mit der Kennung D-AISZ flog am 19. Januar nach Norwich, wo er umlackiert wurde. So lasse man «zusätzlich noch eine Ikone der Luftfahrt wieder aufleben», kündigte der Manager an.

Lockheed Super Star im Parabeldesign: Von ihr wird nun auch die Lackierung eines Airbus A321 inspiriert.

Das Flugzeug erhält eine Bemalung, angelehnt an das sogenannte Parabeldesign, die legendäre Lackierung der Lockheed Super Star. Sie stehe wie kaum ein anderes für Eleganz und Pioniergeist in der Luftfahrt, so Ritter. Stand jetzt ist die Landung der Sierra Zulu nach Flug LH9898 aus Norwich für 14:45 Uhr in Frankfurt geplant. Laut dem Flugverfolgungsdienstes Airnav Radar sind bereits kurz darauf Flüge nach Berlin und Stuttgart eingeplant.

Lufthansa stellt Lockheed Super Star ins Konferenzzentrum

Eine Lockheed Superstar ließ Lufthansa auch wieder herrichten. Sie kann man im neuen Besucherzentrum anschauen, wo auch eine Junkers Ju-52 ausgestellt ist. In diesem Konferenzzentrum wird aber nicht nur die Geschichte gefeiert, sondern auch aufgearbeitet. «Für uns ist das Jubiläumsjahr auch ein Anlass, die Rolle der ersten Lufthansa in der Zeit des Nationalsozialismus noch einmal kritisch zu betrachten, mit neuer Forschung weiter aufzuarbeiten», so Ritter.

«Verantwortung bedeutet aber auch, nach vorne zu blicken mit Mut und Zuversicht», so Ritter. «Lufthansa hat sich in all den Jahrzehnten immer wieder neu erfunden, Krisen gemeistert und neue Technologien etabliert». Dafür stehe das Parabeldesign der Lockheed Super Star eben auch.

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