Abflugsgate am Flughafen auf Koh Samui: Nicht mehr genug Kapazität.

Zweiter Flughafen für Koh Samui

Der Airport der thailändischen Ferieninsel ist zu klein. Daher denkt man nun über den Bau eines zweiten nach.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Piyasvasti Amranand ist sauer auf Bangkok Airways. Die Regionalairline unterhält den Flughafen auf der Ferieninsel Koh Samui. Und verdient damit offenbar ordentlich Geld. Die Landegebühr auf Koh Samui sei unverständlich hoch, so der Präsident von Thai Airways International. So muss die Airline für Landungen mit einer Boeing B737 etwa so viel bezahlen wie andernorts für einen Jumbo. Momentan unterhält Thai Airways zwei Flugverbindungen pro Tag nach Koh Samui. Vom hohen Preis einmal abgesehen ist mehr Kapazität auch gar nicht verfügbar. Hunderte Passagiere müssen deshalb auf andere Flughäfen außerhalb der Insel ausweichen.

Das kann so nicht weitergehen, findet auch das Transportministerium von Thailand und plant daher einen zweiten Flughafen. Er soll staatlich sein und die Monopolstellung des bisherigen Airports unterbinden. Außerdem sei der Samui International Airport nicht mehr ausbaufähig und könne den wachsenden Passagierzahlen nicht mehr standhalten, so Thailands Transportminister Jarupong Ruangsuwan gemäß der Zeitung Bangkok Post. Die Grenzen des Flughafens würden neben dem Platzmangel vor allem in der Lärmbelastung liegen: Das Gelände schließt an Wohngebiete an.

Resolution schreibt Lösung des Flughafenproblems vor

Das Flughafenproblem der Insel besteht schon länger. Schon in einer Resolution des thailändischen Kabinetts vom Jahr 2003 wird das Transportministerium aufgrund der Monopolstellung und der hohen Kosten des bisherigen Flughafens dazu angehalten, das Flughafenproblem in Samui zu lösen.

Die Kasetsart Universität in Bangkok hat sich im Auftrag der Regierung mit dem Projekt beschäftigt und hält es für finanzierbar. Der neue Flughafen würde etwa 14 Kilometer entfernt vom bisherigen gebaut werden und würde 2 Milliarden Baht (50 Millionen Euro/60 Millionen Franken) kosten. Der Bau soll, so Befürworter, auch die lokale Wirtschaft fördern und dem Ort höhere Touristenzahlen verschaffen. Aber nicht alle wollen den zweiten Airport. Gegner des Projekts argumentieren mit dem steigenden Lärmpegel. Außerdem sei auf der Insel schlicht nicht genug Platz: Koh Samui ist von der Fläche her gerade mal ein Viertel so groß wie Berlin.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack