US Air Force C-17 Globmaster: Der Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv hat wegen der US Air Force kein Platz mehr.

Nach Intervention von NetanyahuUSA ziehen Tankflotte in Tel Aviv ab und schaffen Platz für Sommerreisewelle

Tankflugzeuge der USA blockieren Flugzeugparkplätze am Flughafen Tel Aviv. Das bremst israelische Fluggesellschaften. Nun bringt eine Einigung mit der U. S. Army Erleichterung. Die hängt aber davon ab, wie es im Konflikt mit dem Iran weitergeht.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Im Mai kehrte Wizz Air nach einem mehrmonatigen Flugstopp aufgrund der iranischen Angriffe wieder nach Tel Aviv zurück. Die erste Fluglinie von Lufthansa Group, die den Flughafen wieder in ihr Streckennetz aufgenommen hat, war Austrian Airlines. Die Österreicher fliegen seit dem 16. Juni wieder täglich nach Israel.

Lufthansa selbst kommt ab Juli schrittweise zurück. Erst mit zwei täglichen Flügen ab Frankfurt und im August kommen dann auch Flüge ab München hinzu. Air Europa verbindet Madrid und Tel Aviv wieder seit dem 29. Juni.

US-Armee besetzt fast alle Abstellpositionen

Anders ist es bei US-Fluggesellschaften. Delta Air Lines will erst ab September wieder nach Israel fliegen. British Airways plant sogar erst im Oktober wieder Flüge anzubieten und damit erst nach der Sommerreisewelle, die kurz bevor steht. Die Verantwortlichen rechnen mit rund 100.000 Passagieren pro Tag, die der Flughafen bewältigen muss. Das Problem: Dem Flughafen fehlt der Platz, weil die US Armee Ben Gurion als Basis für ihre Tank und Frachterflotte nutzt.

Derzeit sollen noch über 70 Boeing KC-135 oder C-17-Globemaster in Tel Aviv stehen. Der Flughafen hat nur knapp 100 zivile Abstellplätze, die von den USA belegt werden. Die israelische Seite kämpft schon länger darum, dass die USA ihre Tankerflotte verlegen. Israels Verkehrsministerin Miri Regev hat sogar Ministerpräsident Benjamin Netanyahu aufgefordert, sich darum zu kümmern, dass ein Teil der stationierten US-Tankflugzeuge verlegt wird.

US-Flugzeuge bekommen ein Rückkehrrecht

Offenbar mit Erfolg, wie die Zeitung Times of Israel berichtet. Demnach hat die israelische Regierung eine Einigung mit dem US-Militär erzielt, die einen schnellen Abzug der Flugzeuge vom Flughafen Ben Gurion garantiert. Laut der Nachrichtenseite Ynet, sind bereits 15 Flugzeuge auf Stützpunkte der israelischen Luftwaffe verlegt worden. 30 weitere sollen bis Dienstag (30.06.) folgen.

Nochmal 20 Flugzeuge sollen dann zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Allerdings haben die Amerikaner sich ein Rückkehrrecht erwirkt. Sollte es zu einer neuen Eskalation kommen, können die USA die Flugzeuge innerhalb von 72 Stunden wieder an den Flughafen verlegen.

365 Tage Luftfahrtjournalismus – fair, fundiert und unabhängig. Damit das so bleibt, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon für den Preis eines Getränks am Flughafen genießen Sie aeroTELEGRAPH werbefrei. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

ticker-flughafen

Israels Verkehrsministerin fordert Verlegung von US-Tankflugzeugen vom Flughafen Tel Aviv innerhalb von zwei Tagen

ticker-swiss

Swiss fliegt nicht vor August wieder nach Tel Aviv

Jet von Wizz Air: Tel Aviv kehrt in den Flugplan zurück.

Wizz Air kehrt nach Tel Aviv zurück - doch Pläne für eine eigene Basis liegen auf Eis

ticker-smartwings

Neun Fluglinien kehren nach Israel zurück - unter anderem Smartwings

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil